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CeBIT-Highlight: Bundesregierung wählt „SecuSUITE for BlackBerry 10“

In unserem Artikel vom 14.01. hatten wir das erwartete CeBIT-Highlight bereits vor-angekündigt.
Die für viele spannendste erste Frage war: auf welcher Betriebssystembasis?
Seit heute Nachmittag ist das Geheimnis offiziell gelüftet …

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Die von November 2012 bis Februar 2013 laufende Ausschreibung des Bundes konnte Secusmart mit seinen Partnern für sich entscheiden:
Die Bundesregierung wählt „SecuSUITE for BlackBerry 10“

Die Lösung wurde vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die verschlüsselte Kommunikation der deutschen Bundesregierung ausgewählt.

Die Mobile Hochsicherheitslösung „SecuSUITE for BlackBerry 10“ wird auf der CeBIT 2013 präsentiert und dürfte sicher eines der grossen Messe-Highlights bilden.
„SecuSUITE for BlackBerry 10“ besteht aus
– der Secusmart Security Card,
– der BlackBerry 10 Plattform
– und Komponenten von Secunet und Sirrix.

Zitat aus der Pressemitteilung:
„Die einzigartigen Fähigkeiten der Secusmart Security Card und der BlackBerry Balance Technologie ermöglichen es den Nutzern erstmals, die extrem hohen Sicherheitsanforderungen der deutschen Bundesbehörden an sichere Datenübertragung und abhörsichere Sprachkommunikation zu erfüllen – ohne Abstriche beim Nutzererlebnis.“

Die Secusmart Security Card gewährleistet die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen VS-NfD der deutschen Bundesregierung, denn die Lösung bietet sichere Verschlüsselung …
– der gespeicherten Informationen,
– der Sprache,
– der Textnachrichten,
– des VPN
– und sicheres Browsen im Netz.

BlackBerry Balance trennt sensible Informationen zuverlässig von persönlichen Inhalten. Nutzer können einfach und sicher zwischen ihrem geschäftlichen und privaten Leben wechseln.

Die kombinierte Lösung bietet Regierungskunden zum ersten Mal eine hervorragende Smartphone-Nutzererfahrung ohne sensible Regierungsinformationen zu gefährden.

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„SecuSUITE for BlackBerry 10“ basiert auf Secusmarts sicherem Sprachprodukt SecuVOICE, das bereits vom deutschen BSI, dem niederländischen NBV, dem EU-Rat für Informationssicherheit und der NATO für VS-NfD Kommunikation freigegeben wurde.

Die integrierte mobile Hochsicherheitslösung wird auf der CeBIT 2013 in Halle 12 am Stand B66 von Secusmart präsentiert.

Dr. Hans-Christoph Quelle, Geschäftsführer der Secusmart GmbH, wird ausserdem auf dem CeBIT Pro MOBILE BUSINESS SOLUTIONS FORUM am Mittwoch, 06.03., 11:45-12:30h, einen Vortrag zur „SecuSUITE for BlackBerry 10“ halten und die Lösung präsentieren und erläutern.

Weiter führende Informationen: siehe http://www.secusmart.com/secusuite/

 

Quelle: Pressemeldung Secusmart GmbH
Bilder: Secusmart, Sirrix
Links:
http://www.cebit.de/veranstaltung/mobile-business-solutions-forum/FOR/51789
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/2013/01/14/cebit-2013-secusmart-stellt-hochsicheres-smartphone-vor/
https://www.secusmart.com/presse/pressemitteilungen/
http://www.secusmart.com/secusuite/

CeBIT 2013: Secusmart stellt hochsicheres Smartphone vor

SecuVoice und Krypto-Controller sowie
Geheimhaltungsstufen VS-NfD, NATO Restricted, EU-Restricted
haben dem BSI noch nicht gereicht …

Ein ganz heisses „Mobile“ Highlight 2013:
das hochsichere Smartphone … für rund 2.500 EUR

Die Düsseldorfer Secusmart GmbH stellt ein hochsicheres Smartphone in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern in seiner Pressekonferenz auf der CeBIT 2013 vor.
Der Secusmart Messestand findet sich in Halle 12, Stand B66.

Bei dem neuen, umfassenden Sicherheitskonzept handelt es sich um eine Weiterentwicklung ihrer einzigartigen Sicherheitstechnik, mit der die deutschen Bundesministerien bereits seit 2009 telefonieren (Stichwort: Kanzler-Handy).

Zitat aus der Pressemitteilung:
„Der neuen Hochsicherheitslösung SecuSUITE geht eine aktuelle Ausschreibung des Bundes voraus. Hierin ist ein Smartphone-taugliches Sicherheitskonzept für die gesamte mobile Kommunikation gefordert. Der auf VoIP-Technologie basierende Abhörschutz soll einfach in das handelsübliche Smartphone zu implementieren und zu bedienen sein. Mit SecuSUITE erfüllt die Secusmart GmbH die Herausforderung, neben dem Abhörschutz von Sprache und SMS auch die sichere Übertragung von E-Mails und den Schutz von gespeicherten persönlichen Daten, wie Kalendereinträgen, Kontakten und Notizen zu gewährleisten. Dazu erlaubt die Lösung, sicher im Internet zu surfen. Mit nur einem Klick ist der Wechsel zwischen dem geschäftlichen und dem privaten Profil möglich.“


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„Unified Secure Communication“, eine umfassende abhörsichere Kommunikation: Sprachtelefonie, SMS, eMail und Internet, darüber hinaus sicherer PIM und Speicher.

Kernbestandteil der neuen SecuSUITE ist eine hochsichere Hardware-Kryptographie, unabhängig von Hostsystemen.

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Die Secusmart Security Card ist ein Krypto-Controller auf MicroSD-Kartenformat.

Laut Geschäftsführer Dr. Hans-Christoph Quelle handelt es sich bei dem auf rund 2.500 EUR veranschlagten Hochsicherheits-Smartphone nicht um ein iOS-Gerät, aber eine Antwort auf die Frage nach „Android oder Windows Phone“ wollte er noch nicht verraten“ …

Secusmart wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet.
Bisher hat man Sicherheitslösungen für BlackBerry, Android und Nokia Smartphones im Portfolio.

Der Betriebssystem- und der Geräte-Hersteller dieser neuen, hochintegrierten mobilen Sicherheitslösung dürften ebenfalls international an Reputation gewinnen.

Wollte man Spekulieren: die historische Nähe zu Nokia sowie die Hardware-Verschlüsselung über Krypto-Controller auf MicroSD-Karten-Basis könnten zumindest einen Hinweis auf Nokia als Gerätehersteller und Windows Phone 8 als Betriebssystem zulassen. Aber auch RIM mit dem brandneuen BlackBerry 10 und Android kommen in Frage.
Man darf sehr gespannt sein …

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Seitens Secusmart rechnet man im Übrigen offenbar fest mit einem für Februar 2013 erwarteten Zuschlag für die Ausschreibung des Bundes, die September 2012 begann (mit Abgabe bis November 2012).
Der Roll-Out ist bereits für Juli 2013 geplant, die Nutzung für eine Dauer von ca. 4-7 Jahren.
Es werden 5-stellige Stückzahlen zur Abnahme erwartet, von Regierungsseite (bundesweit),
hinzu kommen Interessenten aus der Wirtschaft und aus dem Ausland, sicher ebenfalls von ausländischen Regierungen.

„Die ersten Chargen gehen immer nach USA, China und Rußland“ verriet Dr. Quelle stolz und von seinen Produkten überzeugt auf dem ICT Presseforum 2013 am 10. Januar im Münchener Lenbach-Palais.
Diese Empfänger versuchen dann, als erste die Sicherheitstechnologien zu überwinden. Secusmart ist glaubhaft davon überzeugt, dass dies jedoch niemandem gelingen wird.

Quelle/n:
https://www.secusmart.com/presse/pressemitteilungen/

Bilder / Graphiken: Secusmart

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Android im Unternehmenseinsatz – Neuigkeiten vom ime mobile forum 2012

In unserem Blog-Beitrag vom 12.06. haben wir auf einen Artikel der CW vom Vortag verwiesen und sind dabei insbesondere auf die neuen Enterprise-Features von Android 4.0 sowie eine kleine Auswahl aktueller robuster Smartphone-Modelle eingegangen:
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/2012/06/12/android-4-0-im-unternehmenseinsatz/

Klaus Düll (Pretioso GmbH) hat auf seinem Pretioso-Blog am 19.06. ebenfalls das Thema „Android im Unternehmenseinsatz“ aufgegriffen und dabei wichtige ergänzende Aussagen getroffen.
In unserem heutigen Gespräch mit ihm nach seinem Vortrag auf dem ime mobile forum 2012, den er mit hoher fachlicher Kompetenz und ohne technische Hilfsmittel gehalten hat, sind wir noch etwas tiefer darauf eingegangen.

Einen Direktvergleich mit Apple’s iOS-Geräten verwirft er dabei als in aller Regel nicht sinnvoll und zielführend („Äpfel mit Birnen“), da Android andere Vorteile bietet als iOS, insbesondere wenn man in konkrete Anwendungsszenarios eintaucht.

Neben einem erzielbaren Kostenvorteil seitens Android liegen weitere Stärken in

  • Flexibilität bei der Hardware-Auswahl (robuste Geräte-Modelle, Formfaktoren),
  • systemseitige Eingriffsmöglichkeiten (Custom ROM, Rooting, GUI)
  • Enterprise-Unterstützung einzelner Hersteller (Motorola, Samsung)

Wir subsummieren aus seinem Artikel und im Gespräch wertvolle Empfehlungen, die Klaus Düll als Voraussetzungen für den Einsatz insbesondere von Android-basierten mobilen Geräten im Unternehmen und deren Management definiert, wie

  • Entwurf eines praxisorientierten, skalierbaren Konzepts auf Basis einer nachhaltigen Enterprise Mobility Strategie
  • Einsatz von MDM für alle mobilen Endgeräte
  • Verzicht auf Bring Your Own Device (BYOD), weil bei der Vielfalt denkbarer Android-Geräte nicht beherrschbar
  • Umfassende Information im Rahmen der Definition der Anforderungen sowohl bei Hardware (z.B. Robustheit) als auch Software
  • Compliance: insbesondere Bundesdatenschutzgesetz (BDSG nicht unterstützt von MDM-Lösungen nicht-europäischer Hersteller)
  • Praxis-Test vor Beschaffung sowohl bei den mobilen Geräten als auch bei der MDM-Lösung (versus Anforderungsprofil, im Hinblick auf Remote-Zugriff für Helpdesk / Support: auch Aufschalten, nicht nur Hotline) einschliesslich Ergonomie-Test mit eigenen Mitarbeitern
  • Nutzung von Customizing (Custom ROM, Rooting, Systemeinstellungen, für Unternehmen und Nutzer angepasste Systemoberfläche)
  • Fokussierung auf möglichst nur 1 Geräte-Hersteller und Wahl von Markenherstellern im Business-Segment wie Samsung und Motorola, in Zukunft vermutlich auch HTC (auf unsere Rückfrage bzgl. des neuen HTCpro Programms)

Als Beispiel für den Unternehmenseinsatz von Android-Geräten führt Klaus Düll die Deutsche Bahn an, die ihr ReisendenInformationsSystem (RIS) (nach einer Pilotphase ab 1999) seit 2003 für ihre Zugbegleiter ursprünglich ausschliesslich auf NOKIA Communicator Modellen zum Einsatz brachte und nach NOKIA’s Einstellung seiner Communicator-Plattform seit Mitte 2009 seine Plattform-Strategie überdacht und sich für Android entschieden hat. Seit Portierung von RIS auf Android ab September 2009 und Rollout der RIS-Communicator V auf Basis des HTC Desire (siehe Artikel-Bild) im Mai 2010 wurde auf Android migriert. Laut Aussagen der Deutschen Bahn wurden die Erwartungen übertroffen, auch war das Feedback der Nutzer überaus positiv.
Weitere Informationen zu (Entwicklung von) RIS, der Entscheidungsfindung und Migration auf Android sind in unten aufgeführten Quellen nachzulesen.

Auf der selben Veranstaltung, dem ime mobile forum 2012, stellte heute mit einer Europa-Premiere der taiwanesische Hersteller Unitech sein neuestes robustes 7″-Tablet und erstes Android-Modell mit dem Namen TB100 vor.

Unitech TB100 7″ Rugged Tablet Computer – technische Spezifikationen:

  • NVIDIA Tegra 2 Dual Core CPU mit 1.0 GHz
  • 1 GB DDR2 SDRAM, 512 MB Flash ROM, 16 GB eMMC Flash Speicher
  • Android 3.2 (API Level 13)
  • 7″ Projected Capacitive Multi-Touch Panel: 16:10 TFT LCD, WXGA 1280 x 800 Auflösung, 262k Farben, Gorilla Glass
  • Ingress Protection Rating: IP 65 Compliance (NEMA 12 + 13)
  • 2 eingebaute Kameras: 5 MPix AF Rear, 1.2 MPix Front
  • 802.11 b/g/n WLAN, Bluetooth 2.1 EDR, 3.75G Modem Modul (optional)
  • GPS, Dig. Kompass, Gyroscope, G-Sensor, Lichtsensor, eingeb. Vibrationsmotor
  • eingeb. Mikrofon + Lautsprecher, 3.5 mm Stereo-Kopfhöreranschluss
  • Erweiterungs-Anschlüsse: MicroSD Speicherkarten-Slot, Mini HDMI Port, Mini USB Port, DC-IN Jack
  • 27 Wh Li-Polymer Akku für 6 Std. Betriebsdauer
  • Abmessungen 218 x 136.6 x 21 mm, Gewicht 600 g
  • Mitgelieferte Software: 12Manage und 12Solutions

Mit dem TB100 schickt sich der Hersteller an, vom Trend zu Android im Unternehmen mit einem innovativen Tablet-Modell zu profitieren und Unternehmen eine Android-basierte Alternative zu bisher in diesem Segment vorherrschenden Windows CE Geräten zu bieten, die softwareseitig mehr Zukunftsperspektiven bietet.
Der handliche Formfaktor von 7″ ermöglicht eine flexible Nutzung am Mann (schnelles Verstauen und Mitnahme in Jacken- und Blaumann-Taschen, Anbringung am Unterarm mit Klett-Armbinden, etc) ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit.
Solche Geräte eignen sich besonders für mobile Service-Techniker, Instandhaltung und Logistik, gleichzeitig aber auch als Navigationsgerät im LKW oder Transporter mit Unterstützung von Einsatzsteuerung bzw. Flottenmanagement. Der Schutzstandard IP65 bürgt für Schutz gegen Staub und Spritzwasser (Untertauchen bis 1 m Tiefe) sowie andere Flüssigkeiten (z.B. Öle).

Ein Flyer mit Produktinformationen (in Englisch) steht zum Download bereit unter:
http://www.ute.com/pdf_download.php?id=2646


Quelle/n + weiterführende Informationen:
http://pretioso-blog.com/android-im-unternehmenseinsatz-und-mobile-device-management-mdm-was-ist-zu-beachten/
http://www.ime.de/networking-und-gedankenaustausch.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrgastinformationssystem
http://mobile360.de/deutsche-bahn-nutzt-android-32457.html
http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/downloads/mzSpecial_04-2009.pdf (PDF, S. 13-17)
http://tw.ute.com/products_info.php?pc1=124&pc2=268&rbu=0&pid=928
http://www.ute.com/pdf_download.php?id=2646 (PDF-Download)
Fotos: Deutsche Bahn AG / mobile360.de (S&S Media Group), Unitech

Android 4.0 im Unternehmenseinsatz

Der ComputerWoche Artikel von gestern mit dem Titel „So lässt sich Android 4.0 im Unternehmen nutzen“
thematisiert den Unternehmenseinsatz von Android Geräten.

Android festigt in letzter Zeit mit stetig steigenden Marktanteilen, die sich bei Smartphones oberhalb 40% eingerichtet haben, im Consumer-Markt seine immer deutlichere Marktführerschaft.
Im Enterprise-Markt liegt man aktuell immer noch an Platz 3 hinter RIM BlackBerry und Apple iOS.
Allerdings verliert BlackBerry auch hier laufend massiv, wovon iOS nur wenig profitiert und an Marktanteilen weiter leicht zulegt, Android jedoch holt stark auf, so dass aktuell diese 3 Betriebssysteme bereits nahezu gleichauf liegen.
Sofern diese Tendenz anhält, zieht Android an beiden Wettbewerbern vorbei und wird noch in diesem Jahr die Plätze mit BlackBerry tauschen und somit auch in Unternehmen zum Marktführer, dann vor iOS und BlackBerry.

Diese Entwicklung konnte Android nehmen, obwohl ein erheblicher Anteil der eingesetzten Geräte noch nicht unter dem am 19. Oktober 2011 veröffentlichten Android 4.0, auch bekannt als ICS (Ice Cream Sandwich), läuft:
der aktuelle Anteil für 4.x liegt laut Google per 1. Juni 2012 bei nun kanpp über 7%.
Bei der hohen Zahl von bereits nahezu 1 Million Geräte-Aktivierungen pro Tag werden nach wie vor längst nicht alle Modelle mit der aktuellen Android-Betriebssystemversion ausgeliefert.

Quelle: Google http://developer.android.com/resources/dashboard/platform-versions.html

Denn anerkanntermassen hat Google’s mobiles Betriebssystem Android erst mit 4.0 einen ausreichenden bzw. zufriedenstellenderen Reifegrad in Bezug auf Enterprisefähigkeit erreicht.

Für den Unternehmenseinsatz wichtige neue Sicherheits-Features von Android 4.0 sind:

  • Datenverschlüsselung
  • VPN API
  • Verbesserung der Hardware-Level Security durch Address Space Layout Randomization
  • KeyChain Feature (welches Entwicklern erlaubt, den App-Zugang zum System Key Store zu regeln, was wiederum mehr Kontrolle durch MDM ermöglicht)

Der CW Artikel geht u.a. auf die unter Android verstärkt auftretenden Sicherheitsprobleme und Herausforderungen für die Unternehmens-IT ein.
(Zitat)
„Zudem macht es die offene Struktur sehr unwahrscheinlich, dass alle Anwender, die sich mit dem Firmennetzwerk verbinden wollen, ihr Gerät mit der gleichen Android-Version betreiben.
Die verschiedenen Hersteller integrieren neue Versionen nur sehr langsam, sodass in Unternehmen immer mehr mit einem Wildwuchs verschiedener Android-Versionen und den damit einhergehenden Sicherheitsproblemen zu rechnen ist.
Das liegt vor allem daran, dass Google in Android sehr viele kleine Updates veröffentlicht, die Gerätehersteller dann erst an die eigene Software anpassen müssen.
Anwender haben daher unterschiedliche Probleme, Fehler, Funktionen und Sicherheitslücken auf ihren Smartphones, obwohl sie theoretisch mit dem gleichen System arbeiten.“

Ausserdem führt CW beispielhaft mit MobileIron (ab Version 4.5 wird Android 4.0 unterstützt) eine MDM-Lösung an, deren Einsatz über die vorgenannten systemseitigen Sicherheitsfeatures hinaus Administratoren insbesondere folgende zusätzliche Eingriffsmöglichkeiten bietet:

  • Direkte Verschlüsselung der Daten bei Speicherung;
  • Sichere VPN-Verbindung über Cisco AnyConnect und zentrale Verwaltung des Clients;
  • Konfiguration von Exchange-Konten, inklusive der Zertifikate;
  • Automatische Benachrichtigung von Administratoren, wenn Benutzer wichtige Einstellungen ändern;
  • Sperren von Geräten und Verwenden von Richtlinien.

Den gesamten, immerhin 19-seitigen, sehr lesenswerten CW-Artikel findet man unter:
http://www.computerwoche.de/netzwerke/mobile-wireless/2039212/?r=26172801203313981&lid=180208

In Ergänzung zum CW Artikel möchten wir noch anmerken, dass mittlerweile eine steigende Anzahl robuster bzw. industrietauglicher Android-Gerätemodelle, insbesondere mit IP67-Zertifizierung aber in aller Regel noch nicht mit Android 4.0, auf den Markt kommt wie beispielsweise:

 

Quelle/n + Links zu weiterführenden Informationen:

http://www.computerwoche.de/netzwerke/mobile-wireless/2039212/?r=26172801203313981&lid=180208
http://www.android.com/about/ice-cream-sandwich/
http://www.sybase.com/mobilize/mobile-device-management/androidsamsung (Sybase Afaria + Samsung Android Geräte)
http://www.takwak.com/tw700.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Robustes-Smartphone-von-Caterpillar-1464495.html
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/2012/05/30/sony-prasentiert-neues-robustes-android-smartphone-xperia-go/
http://www.motorola.com/Consumers/DE-DE/Consumer-Products-and-Services/Mobile-Phones/MOTOROLA-DEFY-PLUS-DE-DE
Fotos Bayforce.com, takwak, Google

Sony präsentiert neues robustes Android-Smartphone Xperia go

Über Ankündigungen einzelner neuer mobiler Gerätemodelle berichten wir ansonsten eher selten.
Bei Besonderheiten machen wir gerne eine Ausnahme …

Sony Mobile Communications präsentierte heute in Düsseldorf sein neues Android-Smartphone-Modell Xperia go.
Das Besondere an diesem Gerät ist vor allem, dass es den Industriestandard IP67 erfüllt, d.h. es ist staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen (spritz-)wassergeschützt (siehe auch Video). Als robustes, Outdoor-geeignetes Gerät erfüllt es damit auch diesbezügliche Ansprüche im Business- und Enterprise-Einsatz – solche Modelle sind im Consumer- bzw Massenmarkt nicht so sehr häufig.


„Xperia go – made to resist“ – Promotion Video auf YouTube

Weitere technische Daten, Features, Informationen:

  • 1 GHz-Dual-Core-Prozessor
  • 5 Megapixel-Kamera mit Schnellstartmodus (circa 1,5 sec. aus Standby bis Foto)
  • 3,5“ (8,9 cm) Reality Display (Touchscreen)
  • Mobile BRAVIA Engine
  • Sony Entertainment Network
  • Services wie Music Unlimited und Video Unlimited (nicht in allen Märkten verfügbar)
  • Auswahl an Gehäuse-Farben: Gelb, Schwarz, Weiß
  • Marktverfügbarkeit / Preis: voraussichtlich im Laufe des 3. Quartals 2012 für 279,- Euro (UVP)

Quelle/n:
http://campaigns.sonymobile.com/blondessushi/presse/hart-aber-herzlich/
http://pressreleases.sonymobile.com/2012/0530/english
http://www.youtube.com/watch?v=8sx5n6gPeYs
Video / Foto Sony

MOBILE ENTERPRISE FORUM – Mobiler Arbeitsplatz und effiziente Disposition in Service und Instandhaltung

Ankündigung für
24.-25. Mai 2012 in Düsseldorf,
26.-27. Juni 2012 in München:
T.A. Cook Conferences – MOBILE ENTERPRISE FORUM – Mobiler Arbeitsplatz & effiziente Disposition in Service und Instandhaltung

Das Mobile Enterprise Forum befasst sich mit der Optimierung des technischen Außendienstes und der Instandhaltung.
Neben Fachvorträgen von Lösungsanbietern wie mobileX, MobileIron, Softpro, PTV, Motorola Solutions und Panasonic bietet es Vorträge von Projektleitern namhafter Großunternehmen, u.a. von ThyssenKrupp Aufzüge, Alfred Kärcher, MVV Energie und weitere, welche bereits mobile Unternehmens- bzw. Dispositionslösungen einsetzen und von ihren Praxiserfahrungen berichten. Ausserdem bietet es Gelegenheit zur Diskussion mit den Experten.

Themen:

  • Mobile Device Management
  • Mobile Workforce Management
  • Tourenoptimierung
  • Digitale Unterschrift
  • Das richtige Gerät für den mobilen Servicetechniker

In Düsseldorf stellen die Unternehmen ThyssenKrupp, MVV Energie und ista Deutschland Ihre Projekte vor,
in München Alfred Kärcher, Vorarlberger Energienetze und Mainova.

Quelle/n (incl. Foto), Programm + Anmeldung:
http://www.mobilexag.de/Mobile-Enterprise-Forum-Muenchen.html
http://www.mobilexag.de/Mobile-Enterprise-Forum-Duesseldorf.html
http://de.tacook.com/workforce2012
Mitglieder des XING Forums „ENTERPRISE MOBILITY“ werden wegen einer Anmeldung auf den entsprechenden Newsletter hingewiesen.

ENTERPRISE MOBILITY Events + Termine:
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/termine/

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