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Whitepaper „Enterprise Mobility Strategy for Decision Makers“

Hans Nygaard, Senior Enterprise Architect bei SAP, veröffentlichte am 28. Juni 2012 sein sogenanntes Independant Whitepaper mit dem Titel „Enterprise Mobility Strategy for Decision Makers“ in Version 1.0 („Things you need to know before you start“).

Per 8. August folgte nun eine überarbeitete Version 1.1 („What you should know before hitting the on-ramp“), auf die wir Sie hiermit aufmerksam machen möchten.

Bereits die der Einleitung folgenden Definitionen sind wesentliche Grundlagen, auf die eine Enterprise Mobility Unternehmensstrategie eingehen und berücksichtigen sollte, so z.B. zu

  • Enterprise Mobility
  • Mobile Workforce (Zielgruppen wie: Top Level Management, Sales Force, Field Service Engineers, Office Workers, Quality Inspectors, Supply Chain Gruppen wie Personal in Lager, Transport, Zustellung etc.)
  • White Collar: mobile kaufmännische Lösungen
  • Blue Collar: mobile Lösungen für Servicetechniker und Instandhaltung
  • Mobile Geräte
  • Mobile Infrastruktur

Danach geht Hans Nygaard auf Marktsituation und -trends ein, wobei insbesondere auch ein tieferer Blick auf „Real Time Enterprise“ geworfen werden sollte, da dieser Punkt nicht selten, sogar in aller Regel bedingt, dass unternehmensinterne Geschäftsprozesse (Business Processes) vollständig auf den Prüfstand gestellt und weitreichend angepasst werden müssen:

  • Arbeitsabläufe (Workflow),
  • Entscheidungswege (Stichwort: „Empowerment“),
  • Anpassungen in Software bzw. Systemen,
  • erst zuletzt Adaption durch neue mobile Lösungen.

Dieser Punkt wird in dem Whitepaper jedoch leider nicht adäquat herausgestellt und darf keinesfalls unterschätzt oder gar ignoriert werden, wenn man erhebliche Fehlinvestitionen oder das Scheitern der Einführung neuer Enterprise Mobility Projekte vermeiden will.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Hinweis auf die grosse Dynamik mobiler Technologien, die in aller Regel nicht konform geht mit den langfristigen Zyklen in Unternehmen.
Dies betrifft nicht nur die Verwendung und Unterstützung einzelner Geräte, sondern auch Betriebssysteme, Lösungen, Systeme und bestimmter Technologien, jeweils auf Basis von Änderungen in Markttrends, Nutzerverhalten und -vorlieben und technologischer Innovation.
Je nach Einsatzzweck (Use Case) müssen all diese Punkte Eingang in eine ebenfalls dynamische Unternehmensstrategie finden.
Eine vorausschauende Strategie soll und kann Veränderungen nicht im voraus vorwegnehmen und beantworten, sondern muss sich laufend darauf einstellen. Das erfordert eine intensive Beobachtung der Entwicklungen, frühzeitige Weichenstellungen und rechtzeitige Entscheidungen auf fundierter, qualifizierter Basis.

Die wichtigsten Hindernisse für die Einführung von Enterprise Mobility sind nach wie vor

  • Bedenken bzgl. Sicherheit und Rechtskonformität (Compliance) und befürchtete Folgerisiken
  • Bedenken bzgl. Kosten und unklarem Return On Investment (R.O.I.)
  • aber auch mangelnde Erfahrung (angesichts vieler neuer Herausforderungen, hoher Komplexität und gleichzeitig Dynamik mobiler Technologien)

Aus all diesen Gründen stellt die Aufstellung einer Enterprise Mobility Strategie für viele Unternehmen und IT-Organisationen eine grosse Herausforderung dar.

Dennoch wird allenthalben (zu 95%) Enterprise Mobility als wichtig (15%), sehr wichtig (36%) oder sogar unternehmenskritisch (44%) eingeschätzt.
Der Bedarf ist in den Unternehmen auch längst angekommen und spiegelt sich in Planungen und Projekten wider.

Zusammenfassung:

So beginnt Hans Nygaard seine Zusammenfassung mit der entscheidenden Aussage (Zitat):
„The time for enterprises to engage in Enterprise Mobility is absolutely now …“

Quelle/n:
Das Whitepaper steht zum Lesen und Download bereit unter:
http://www.slideshare.net/hansnygaard/enterprise-mobility-introduction-for-decision-makers-v11
Bilder/Graphiken: Hans Nygaard, Netcentric Strategies, Sybase

Canalys veröffentlicht weltweite Smartphone Marktanteile Q2/2012

Canalys veröffentlicht weltweite Smartphone-Marktanteile
für Q2/2012 (jeweils versus Vorjahresquartal Q2/2011):

nur Android (um +20,5%) und Windows Phone (um +2%) gewinnen Marktanteile hinzu.

Apple verliert 2,5%-Punkte, BlackBerry mehr als halbiert (-6,2%) und Symbian geviertelt (-12,7%), auch Samsung Bada verliert (-0,8%).
Das stärkste prozentuale Wachstum bei den Shipments legt Windows Phone mit +277,3% vor Android mit +110,4% an den Tag.
Nur Symbian (-64,6%) und BlackBerry (-32,1%) bauen real ab und koppeln sich damit vom dynamisch wachsenden Markt ab.

Download:
http://www.canalys.com/static/press_release/2012/canalyspr12081_0.pdf

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