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Microsoft und Oracle kündigen Enterprise Cloud Partnerschaft an

Microsoft Corp. und Oracle Corp. haben gestern eine Partnerschaft angekündigt, die den Kunden ermöglichen soll,  Oracle Software auf Windows Server Hyper-V und Windows Azure laufen zu lassen.

Die Kunden sollen Oracle Software wie Java, Oracle Database und Oracle WebLogic Server auf Windows Server Hyper-V oder Windows Azure deployen können und erhalten vollen Support durch Oracle.
Weitere Details des Deals wurden nicht öffentlich gemacht.

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Quelle/n:

Microsoft Presseveröffentlichung:
http://www.microsoft.com/en-us/news/Press/2013/Jun13/06-24WSNewsPR.aspx

Microsoft TechNet Blog:
http://blogs.technet.com/b/microsoft_blog/archive/2013/06/24/partners-in-the-enterprise-cloud.aspx

Oracle Blog:
https://blogs.oracle.com/cloud/entry/oracle_and_microsoft_join_forces

CeBIT-Highlight: Bundesregierung wählt „SecuSUITE for BlackBerry 10“

In unserem Artikel vom 14.01. hatten wir das erwartete CeBIT-Highlight bereits vor-angekündigt.
Die für viele spannendste erste Frage war: auf welcher Betriebssystembasis?
Seit heute Nachmittag ist das Geheimnis offiziell gelüftet …

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Die von November 2012 bis Februar 2013 laufende Ausschreibung des Bundes konnte Secusmart mit seinen Partnern für sich entscheiden:
Die Bundesregierung wählt „SecuSUITE for BlackBerry 10“

Die Lösung wurde vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die verschlüsselte Kommunikation der deutschen Bundesregierung ausgewählt.

Die Mobile Hochsicherheitslösung „SecuSUITE for BlackBerry 10“ wird auf der CeBIT 2013 präsentiert und dürfte sicher eines der grossen Messe-Highlights bilden.
„SecuSUITE for BlackBerry 10“ besteht aus
– der Secusmart Security Card,
– der BlackBerry 10 Plattform
– und Komponenten von Secunet und Sirrix.

Zitat aus der Pressemitteilung:
„Die einzigartigen Fähigkeiten der Secusmart Security Card und der BlackBerry Balance Technologie ermöglichen es den Nutzern erstmals, die extrem hohen Sicherheitsanforderungen der deutschen Bundesbehörden an sichere Datenübertragung und abhörsichere Sprachkommunikation zu erfüllen – ohne Abstriche beim Nutzererlebnis.“

Die Secusmart Security Card gewährleistet die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen VS-NfD der deutschen Bundesregierung, denn die Lösung bietet sichere Verschlüsselung …
– der gespeicherten Informationen,
– der Sprache,
– der Textnachrichten,
– des VPN
– und sicheres Browsen im Netz.

BlackBerry Balance trennt sensible Informationen zuverlässig von persönlichen Inhalten. Nutzer können einfach und sicher zwischen ihrem geschäftlichen und privaten Leben wechseln.

Die kombinierte Lösung bietet Regierungskunden zum ersten Mal eine hervorragende Smartphone-Nutzererfahrung ohne sensible Regierungsinformationen zu gefährden.

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„SecuSUITE for BlackBerry 10“ basiert auf Secusmarts sicherem Sprachprodukt SecuVOICE, das bereits vom deutschen BSI, dem niederländischen NBV, dem EU-Rat für Informationssicherheit und der NATO für VS-NfD Kommunikation freigegeben wurde.

Die integrierte mobile Hochsicherheitslösung wird auf der CeBIT 2013 in Halle 12 am Stand B66 von Secusmart präsentiert.

Dr. Hans-Christoph Quelle, Geschäftsführer der Secusmart GmbH, wird ausserdem auf dem CeBIT Pro MOBILE BUSINESS SOLUTIONS FORUM am Mittwoch, 06.03., 11:45-12:30h, einen Vortrag zur „SecuSUITE for BlackBerry 10“ halten und die Lösung präsentieren und erläutern.

Weiter führende Informationen: siehe http://www.secusmart.com/secusuite/

 

Quelle: Pressemeldung Secusmart GmbH
Bilder: Secusmart, Sirrix
Links:
http://www.cebit.de/veranstaltung/mobile-business-solutions-forum/FOR/51789
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/2013/01/14/cebit-2013-secusmart-stellt-hochsicheres-smartphone-vor/
https://www.secusmart.com/presse/pressemitteilungen/
http://www.secusmart.com/secusuite/

CeBIT 2013: Mobile Business Solutions Forum

Event Tipp:

Cebit Pro MOBILE BUSINESS SOLUTIONS FORUM

Halle 6, C04, 05.-09.03.2013

Programm / Agenda:
– 44 Fachvorträge
– 2 Podiumsdiskussionen (Di.+Do.)

Highlights: 

 

Podiumsdiskussion „BYOD – Fluch oder Segen für die Unternehmens-IT“:

Di. 05.03. / 16:30-17:45h: mit 9 Experten von Deutsche Telekom, Secusmart, Schiffl, Pretioso, mediaTest digital, virtual solution, Weptun, Keynote Systems / DeviceAnywhere,

Do. 07.03. / 15:45-17:00h: mit 11 Experten von
Deutsche Telekom, Secusmart, TCI Law, Amagu, Enough Software, commsult, Pretioso, virtual solution, mediaTest digital, Keynote Systems / DeviceAnywhere,
Moderation: m-ACADEMY
Microsoft, Deutsche Telekom, Vodafone, if(is) Institut für Informationssicherheit, Secusmart, MeLLmo, Opitz Consulting, audius, Glanzkinder, Enough Software, insertEFFECT, Pretioso, TCI Law, amagu, virtual solution, Circle Unlimited, SIC! Software, Mücke Sturm & Company, smart digits, Weptun, StarFinanz, m-ACADEMY, AZO Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen, update Software, commsult, TNS Infratest, imbus, it-novum, Jung von Matt, mediaTest digital, Bredex, Shoutr
http://www.cebit.de/veranstaltung/mobile-business-solutions-forum/FOR/51789

Messe-Tickets:

Mitglieder des XING Forums „ENTERPRISE MOBILITY“
erhalten auf Anfrage ein Messe-Ticket kostenfrei (solange Vorrat reicht).

Meeting Point:
für Mitglieder des XING Forums „ENTERPRISE MOBILITY“ sowie Besucher / Leser unseres Blogs „ENTERPRISE MOBILITY“
ist das „Mobile Business Solutions Forum“ gleichzeitig auch dauerhafter Treffpunkt zum Austausch (wenden Sie sich gerne vor Ort an die Information, Halle 6, C04).
Nutzen Sie die Gelegenheit,
über das erstklassige Programm von 44 praxisnahen, fundierten Fachvorträgen und den beiden Podiumsdiskussionen sich einen vertieften Einblick und breiten Überblick über Mobile Business Solutions, Enterprise Mobility, Mobile Lösungen im Unternehmenseinsatz zu verschaffen.
Bringen Sie Ihre Fragen aus der Praxis mit und wenden Sie sich vor Ort an die zahlreichen hochkarätigen Experten.
Holen Sie sich die für Sie relevanten Anregungen, Inputs und Praxis-Tipps für Ihre eigene Enterprise Mobility Strategie.
Das gesamte Programm finden Sie detailliert auf:
Nutzen Sie auch den persönlichen Messeplaner mit Vormerkfunktion auf der CeBIT Webseite oder per App.

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ENTERPRISE MOBILITY Termine und Event-Tipps finden Sie auf unserer Seite „Termine“ (2. Menü-Punkt oben):
https://enterprisemobilitymobi.wordpress.com/termine/

CeBIT 2013: Secusmart stellt hochsicheres Smartphone vor

SecuVoice und Krypto-Controller sowie
Geheimhaltungsstufen VS-NfD, NATO Restricted, EU-Restricted
haben dem BSI noch nicht gereicht …

Ein ganz heisses „Mobile“ Highlight 2013:
das hochsichere Smartphone … für rund 2.500 EUR

Die Düsseldorfer Secusmart GmbH stellt ein hochsicheres Smartphone in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern in seiner Pressekonferenz auf der CeBIT 2013 vor.
Der Secusmart Messestand findet sich in Halle 12, Stand B66.

Bei dem neuen, umfassenden Sicherheitskonzept handelt es sich um eine Weiterentwicklung ihrer einzigartigen Sicherheitstechnik, mit der die deutschen Bundesministerien bereits seit 2009 telefonieren (Stichwort: Kanzler-Handy).

Zitat aus der Pressemitteilung:
„Der neuen Hochsicherheitslösung SecuSUITE geht eine aktuelle Ausschreibung des Bundes voraus. Hierin ist ein Smartphone-taugliches Sicherheitskonzept für die gesamte mobile Kommunikation gefordert. Der auf VoIP-Technologie basierende Abhörschutz soll einfach in das handelsübliche Smartphone zu implementieren und zu bedienen sein. Mit SecuSUITE erfüllt die Secusmart GmbH die Herausforderung, neben dem Abhörschutz von Sprache und SMS auch die sichere Übertragung von E-Mails und den Schutz von gespeicherten persönlichen Daten, wie Kalendereinträgen, Kontakten und Notizen zu gewährleisten. Dazu erlaubt die Lösung, sicher im Internet zu surfen. Mit nur einem Klick ist der Wechsel zwischen dem geschäftlichen und dem privaten Profil möglich.“


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„Unified Secure Communication“, eine umfassende abhörsichere Kommunikation: Sprachtelefonie, SMS, eMail und Internet, darüber hinaus sicherer PIM und Speicher.

Kernbestandteil der neuen SecuSUITE ist eine hochsichere Hardware-Kryptographie, unabhängig von Hostsystemen.

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Die Secusmart Security Card ist ein Krypto-Controller auf MicroSD-Kartenformat.

Laut Geschäftsführer Dr. Hans-Christoph Quelle handelt es sich bei dem auf rund 2.500 EUR veranschlagten Hochsicherheits-Smartphone nicht um ein iOS-Gerät, aber eine Antwort auf die Frage nach „Android oder Windows Phone“ wollte er noch nicht verraten“ …

Secusmart wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet.
Bisher hat man Sicherheitslösungen für BlackBerry, Android und Nokia Smartphones im Portfolio.

Der Betriebssystem- und der Geräte-Hersteller dieser neuen, hochintegrierten mobilen Sicherheitslösung dürften ebenfalls international an Reputation gewinnen.

Wollte man Spekulieren: die historische Nähe zu Nokia sowie die Hardware-Verschlüsselung über Krypto-Controller auf MicroSD-Karten-Basis könnten zumindest einen Hinweis auf Nokia als Gerätehersteller und Windows Phone 8 als Betriebssystem zulassen. Aber auch RIM mit dem brandneuen BlackBerry 10 und Android kommen in Frage.
Man darf sehr gespannt sein …

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Seitens Secusmart rechnet man im Übrigen offenbar fest mit einem für Februar 2013 erwarteten Zuschlag für die Ausschreibung des Bundes, die September 2012 begann (mit Abgabe bis November 2012).
Der Roll-Out ist bereits für Juli 2013 geplant, die Nutzung für eine Dauer von ca. 4-7 Jahren.
Es werden 5-stellige Stückzahlen zur Abnahme erwartet, von Regierungsseite (bundesweit),
hinzu kommen Interessenten aus der Wirtschaft und aus dem Ausland, sicher ebenfalls von ausländischen Regierungen.

„Die ersten Chargen gehen immer nach USA, China und Rußland“ verriet Dr. Quelle stolz und von seinen Produkten überzeugt auf dem ICT Presseforum 2013 am 10. Januar im Münchener Lenbach-Palais.
Diese Empfänger versuchen dann, als erste die Sicherheitstechnologien zu überwinden. Secusmart ist glaubhaft davon überzeugt, dass dies jedoch niemandem gelingen wird.

Quelle/n:
https://www.secusmart.com/presse/pressemitteilungen/

Bilder / Graphiken: Secusmart

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BizzTrust – Mobile Security von Fraunhofer SIT, CASED und Sirrix

Viele Unternehmen suchen nach einer praxistauglichen Lösung für den Unternehmenseinsatz von Smart Devices.
Dabei ist insbesondere auch Bring-Your-Own-Device (BYOD) eine der grossen Herausforderungen (siehe dazu auch unser Artikel vom 21.08.).

Fraunhofer SIT hat zusammen mit der TU Darmstadt – CASED Center for Advanced Security Research Darmstadt und dem Partner Sirrix AG die Software-Lösung BizzTrust entwickelt, die Unternehmen ausreichende Sicherheit bietet ohne Funktionalität oder Nutzung des Geräts einzuschränken. BizzTrust trennt private und geschäftliche Daten und Anwendungen von einander und lässt sich mit MDM-Lösungen kombinieren (siehe unsere Artikel: Stichwort „MDM“).

BizzTrust wird auf der IT-SA in Nürnberg (16.-18.10.) vorgestellt, Fraunhofer SIT findet sich in Halle 12, Stand 213.

BizzTrust bietet folgenden Funktionsumfang:

Schutz geschäftlicher Daten

Innovative Isolationsmechanismen stellen die Trennung geschäftlicher und privater Daten auf Applikations- und Systemebene sicher.
Deshalb können private Apps nicht auf Unternehmens-Daten oder -Applikationen zugreifen.

Keine Einschränkungen für die private Nutzung

BizzTrust ermöglicht Mitarbeitern die uneingeschränkte Nutzung ihres Smartphones für private Zwecke.
Security Policy Enforcement ist nahtlos ins Android Betriebssystem integriert, so dass eine intuitive Nutzung und gewohntes Look-and-Feel erhalten bleiben.

Sichere, verschlüsselte Unternehmens-Kommunikation

Sichere und flexible VPN-Technologie stellt eine vertrauliche Kommunikation mit Unternehmens-Infrastruktur und -Diensten sicher.
BizzTrust ermöglicht die Einschränkung des Zugangs zu spezifischen Unternehmensressourcen in Abhängigkeit von genutzten Apps oder Gerätestatus.

Remote Management und Updates

Mit BizzTrust ausgerüstete Geräte werden automatisch up-to-date gehalten. Unterstützt durch Management-Services innerhalb der Enterprise-Infrastruktur können Administratoren den Status des geschäftlichen Bereichs der mitarbeitereigenen Smartphones überprüfen und erforderliche Updates verteilen.

Automatisches Policy Enforcement

Bei jeder Verbindung des mobilen Geräts zum Unternehmensnetzwerk führt das „BizzTrust Network Admission System“ remote eine Sicherheitsüberprüfung des Systemstatus durch. Compliance-Verletzungen werden erkannt, dokumentiert und der Zugang zu geschäftlichen Ressourcen gesperrt, während und solange Konflikte durch automatische oder manuelle Recovery-Services behoben werden.

Unterstützung einer BYOD-Strategie

BizzTrust wurde speziell entwickelt, um die sichere Nutzung mitarbeitereigener Smartphones zu unterstützen. Policy Enforcement Mechanismen sind tief in das Android Betriebssystem integriert und wurden so entwickelt, dass sie mit aktuellen Android-Geräten kompatibel und auch auf zukünftige übertragbar sind.

Mehr Informationen: siehe http://www.bizztrust.de/


Quelle/n:
http://www.bizztrust.de/
http://www.sit.fraunhofer.de/de/it-sa.html
Fotos: Fraunhofer SIT, Sirrix

Marktstart Windows Phone 8, Windows 8, Surface

Mit den Einladungen werden die Termine offiziell:
26. Oktober – Windows 8 und Surface
29. Oktober – Windows Phone 8

Nachfolgend im Überblick eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten News und Informationen:

Über Windows 8 und Windows Phone 8 haben wir bereits einige Male berichtet, die wichtigsten Artikel:
18.07. – Windows 8: Umfassende neue UX von Microsoft
22.06. – Windows Phone 8: Ankündigungen auf dem Windows Phone Summit 2012
19.06. – Windows 8: Microsoft Surface, das Windows 8 Tablet Referenzmodell

Informationen von Microsoft zu Windows Phone 8:
Windows Phone 8: die neuen Geräte-Modelle
17.07. – Windows Phone 8: Geräteverwaltung und Enterprise Apps
28.06. – Windows Phone 8: App Hub und Marketplace
26.06. – Windows Phone 8: Enterprise Features
20.06. – Windows Phone 8: Ankündigung

Informationen von Microsoft zu Windows 8 und Surface:
Surface: Homepage
Windows 8: Get Started
05.10. – Windows 8: neue Funktionen noch vor dem Launch (heute veröffentlicht)
07.08. – Windows 8: Deploying
20.06. – Windows 8: Features One Stop Shop
18.06. – Surface: Ankündigung
25.05. – Windows 8: User Experience
18.04. – Windows 8: Introducing Windows 8 Enterprise
06.03. – Windows 8: Reimagined for Business

Quelle/n:
http://www.windowsphone.com/de-de/cmpn/windowsphone-8-phones
http://windowsteamblog.com/windows_phone/b/windowsphone/archive/2012/06/20/announcing-windows-phone-8.aspx
http://www.windowsphone.com/de-de/cmpn/windowsphone-8-phones
http://blogs.msdn.com/b/usisvde/archive/2012/06/26/enterprise-features-for-windows-phone-8-build-on-windows-8-core.aspx
http://www.microsoft.com/en-us/news/press/2012/jun12/06-18announce.aspx
http://www.microsoft.com/surface/
http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-8/get-started?page=vid1
http://blogs.msdn.com/b/hyperyash/archive/2012/06/20/one-stop-shop-for-windows-8-features.aspx
http://blogs.msdn.com/b/b8/archive/2012/10/04/updating-our-built-in-apps-for-windows-8.aspx
http://windowsteamblog.com/windows/b/business/archive/2012/03/06/windows-8-reimagined-for-business.aspx
http://windowsteamblog.com/windows/b/business/archive/2012/04/18/introducing-windows-8-enterprise-and-enhanced-software-assurance-for-today-s-modern-workforce.aspx
http://blogs.msdn.com/b/mscio/archive/2012/08/07/deploying-windows-8-within-microsoft.aspx
http://winfuture.de/news,72334.html
http://winfuture.de/news,72332.html
Fotos: Microsoft, Windows Phone Daily

iPhone 5 – was bringt es im Unternehmenseinsatz ?

Vor wenigen Tagen stellte Apple sein neuestes Smartphone-Modell iPhone 5 der Weltöffentlichkeit vor.
Ab diesem Freitag, 21.09., wird es auch verfügbar sein.

Im Rahmen des schon bekannten, eingeübten medialen Hypes rund um ein solches Event sind Informationen nach wie vor spärlich zu finden, die über den reinen Consumer-Markt hinaus den Kontext zu Enterprise Mobility berühren oder gar fokussieren.
Aber bevor wir darauf eingehen, zuerst die wichtigsten Informationen zum neuen iPhone 5 selbst, den erfüllten oder – diesmal besonders auch – enttäuschten Erwartungen.

Die vollständige iPhone 5 Vorstellung (Dauer 1:42:30) ist auf YouTube zu finden unter:

Video „iPhone 5 keynote 2012 Complete Full Official Apple Events keynote September 2012“ auf YouTube Kanal „lifechannelable“

Das offizielle Promotion-Video zum iPhone 5 ist zu finden unter:
http://www.apple.com/de/iphone/#video

Selbstverständlich ist das neueste iPhone-Modell wieder einmal … grösser, dünner, leichter und schneller …
Die wichtigsten technischen Daten und Spezifikationen zusammen gefasst:

  • iOS 6 – u.a. mit neuen Versionen von Siri und Facetime sowie Integration von Facebook, Yelp, OpenTable und TomTom Kartenmaterial
  • 4″ Retina-Display mit Auflösung 1136 x 640 bei 326 ppi
  • A6 CPU
  • Farben: wahlweise Schwarz & Graphit oder Weiß & Silber
  • Speicherausstattung: wahlweise 16, 32, 64 GB
  • LTE, HSDPA/UMTS/GSM oder CDMA, in 3 verschiedenen Modell-Varianten: A1428 GSM, A1429 GSM, A1429 CDMA (Details s.u. LTE)
  • Wi-Fi 802.11a/b/g/n, 802.11n mit Dualband 2.4 und 5.0 GHz
  • Bluetooth 4.0 (Low Energy)
  • A-GPS und GLONASS, digitaler Kompass, Gyrometer, Accelerometer, Proximity Sensor, Ambient Light Sensor
  • 8 MPix iSight Kamera mit Autofokus, Panorama, Gesichtserkennung, GeoTagging, HD-Videoaufnahme (1080 p)
  • „Lightning“: neuer 9-Pin Dock-Connector, beidseitig verwendbar
  • Nano-SIM Karte

Neu im Vergleich zum Vorgänger 4S sind dabei insbesondere

  • das (statt 3.5″) auf 4″ vergrösserte bzw. verlängerte Display (bei gleichbleibender Breite und Pixeldichte),
  • die A6 CPU (technische Details bisher nicht offiziell veröffentlicht)
  • LTE (mangels Unterstützung der Frequenzbänder u.a. in Deutschland nur eingeschränkt nutzbar, siehe unten)
  • Wi-Fi Dualband,
  • das Gesichtserkennungs-Feature der Kamera,
  • Nano-SIM (statt Micro-SIM) und
  • der „Lightning“ genannte 9-Pin Dock-Connector (versus bisher 30-Pin).

Apple liefert online auch einen Direktvergleich des iPhone 5 zu seinen beiden Vorgänger-Modellen 4 und 4S, der die Neuigkeiten und Unterschiede recht übersichtlich darstellt: http://www.apple.com/iphone/compare-iphones/

Nachdem Apple bei seinen Kunden mit der Vorstellung eines neuen iPhone üblicherweise eine hohe Erwartungshaltung hervorruft, die in der Vergangenheit oft erfüllt oder gar übertroffen wurde, stellte sich dieses Mal in der Medienberichterstattung relativ rasch eine gewisse Ernüchterung oder sogar Enttäuschung ein.
Diese ging bis hin zu Aussagen wie im Heise / Mac & i Artikel vom 13.09. „Das neue iPhone ist Modellpflege ohne Visionen“ (Zitat):
„… Stattdessen nur eine Aufholjagd: Dualband-11n gehört bei High-End-Smartphones schon länger zum guten Ton.
Panorama-Fotos liefern andere schon lange mit, das war per App eh gelöst.
LTE kommt in drei Versionen, die je nur drei Bänder können, funktioniert aber trotzdem nur bei einem Provider – da sind andere weiter.
Mit den Neuerungen der Navi- und Karten-App kaschiert Apple nur den Wegfall von Google Maps, das mit der Android-Version schon lange nicht mehr mithalten konnte.“
(zur Aussage „Modellpflege“: siehe Apple’s Webseite mit Vergleich zu den Vorgängermodellen)

Auch CIO.de fragt: „Wo ist die Innovation?
Hier wird resümiert (Zitat):
„Bleibt zu hoffen, dass Apple unter dem neuen Chef Tim Cook künftig weniger Geld für mehr oder weniger sinnvolle Prozesse ausgibt, sondern die Kosten für die Anwälte und Co. lieber in Design, Innovation und echte Produkte investiert.
Vielleicht sollte sich Apple ein Beispiel an Nokia nehmen: Denn Funktionen wie ein kabelloses Laden würden auch dem nächsten iPhone gut zu Gesicht stehen.“

Die ausgedrückte Enttäuschung wurde vor allem auch am Fehlen eines „One More Thing“ in der Keynote, einer Besonderheit als Überraschung bei der Neuvorstellung festgemacht und wird insbesondere auch verursacht durch Features, die zum Teil erwartet wurden oder beim Wettbewerb bereits zu finden sind, beim iPhone 5 jedoch durch Abwesenheit glänzen und im Sinne der Heise-Aussage zu „Aufholjagd“ nach wie vor an einigen Stellen einen veritablen Technologie-Rückstand auf Seiten von Apple im Vergleich zum Wettbewerb aufzeigen:

  • NFC
  • Wireless Charging
  • LTE

Zu den „fehlenden“ Features wollen wir hiermit wie folgt kommentieren:

NFC 

wurde hardwareseitig als technologische Komponente unter anderem im Kontext zu dem mit iOS 6 bereits vorgestellten Passbook (für Tickets, Coupons, Kundenkarten) vom Markt allgemein praktisch „zwingend“ erwartet, ebenso für Mobile Payment und als Teil einer Türöffner-Lösung (die Apple in USA zum Patent eingereicht hat).

Die Erwartungen des Handels bezüglich NFC und Mobile Payment und welche Rolle man Apple dabei zutraut trifft folgendes Interview von „Der Handel“ mit Kaiser’s Tengelmann CIO Riccardo Sperrle vom 10.09.12 recht gut, kurz bevor man Gewissheit hatte:
http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Zahlverfahren-Spannend%2C-ob-das-iPhone-5-mit-NFC-Technik-kommt-8967.html
Zitat: „Wir warten jetzt alle gespannt auf den 12. September, ob im neuen iPhone 5 nun NFC-Technik drin ist oder nicht. Weil sich dadurch die Dynamik im Markt ergibt oder auch nicht.“
Diese Erwartungen hat Apple enttäuscht und insofern nicht geliefert.

Apple Senior VP Phil Schiller beantwortete eine ausdrückliche Nachfrage zu NFC im Interview mit AllThingsDigital recht lapidar mit den Worten (Zitat): „It’s not clear that NFC is the solution to any current problem …“.
Das klingt nicht wirklich schlüssig und ist ganz sicher auch nicht ausreichend. Über die wahren Gründe mag man spekulieren, das wollen wir an dieser Stelle jedoch ausdrücklich nicht. Ohne iPhone-Unterstützung relativieren sich die Voraussagen von Analysten und Medien zu einer signifikanten Marktdurchdringung mit NFC in Smartphones im Lauf der nächsten ca. 3 Jahre womöglich – die „Dynamik im Markt“ ergibt sich wohl nun vorerst noch nicht.

Für Unternehmen mag das Fehlen von NFC im iPhone 5 in Bezug auf Investitionssicherheit derzeit ein Defizit darstellen, sofern sich ein konkreter Bedarf für relevante Funktionalitäten in beabsichtigten oder geplanten Einsatzszenarien abzeichnet.

In jedem Fall dokumentiert Apple mit dem Fehlen von NFC im neuen iPhone 5 und damit auch für seine eigene mobile Betriebssystem-Plattform selbst in der neuesten Version iOS 6 einen klaren technologischen Rückstand zum Wettbewerb, OEMs / Herstellern mit Geräten für die wichtigsten mobilen Konkurrenz-Systeme Android und Windows Phone wie insbesondere Samsung und Nokia. Aktuelle bzw demnächst angekündigte mobile Geräte mit NFC sind unter anderem praktisch alle Flaggschiff-Modelle der erfolgreichsten Wettbewerber, diese wären z.B.:

Eine Übersicht aktueller und künftiger Geräte mit NFC liefert NFC World – Apple fehlt hier bis dato als einer der wenigen relevanten Player am Markt.

Wireless Charging 

war zwar nicht vorab als mögliches Feature durch die Gerüchteküche gezogen, dennoch hätte man es aus verschiedenen Gründen erwarten können, zumal Apple sich gerne und bei jeder Gelegenheit mit dem Nimbus eines technologischen Marktführers zu schmücken versucht („Das ändert wieder einmal alles …“).

Der Wettbewerb ist Apple in diesem Punkt ebenfalls technologisch voraus, als Vorreiter der bereits aus dem Wettbewerb im Smartphone-Markt ausgeschiedene Hersteller HP / Palm, aktuell auch Nokia mit den neu angekündigten künftigen Windows Phone 8 Modellen Lumia 820 und 920.
Die Technologie wäre bei Apple Produkten ja nicht völlig neu, schliesslich ist beispielsweise für die Apple Magic Mouse (wenn auch nicht von Apple selbst) als Zubehör eine Induktivladestation namens Magic Charger verfügbar – bei Mouse-Fans unter den Mac-Nutzern durchaus beliebt.

Dennoch wird Apple Senior VP Phil Schiller im erwähnten AllThingsDigital Artikel zitiert, der sich im Interview auch bei der Frage nach Wireless Charging zu folgender wiederum sehr lapidarer Aussage hinreissen liess (Zitat):
„… wireless charging systems still have to be plugged into the wall, so it’s not clear how much convenience they add …“
und weiter
„… Having to create another device you have to plug into the wall is actually, for most situations, more complicated …“.
Man mag diese Aussage selbst bewerten. In jedem Fall hat man ein Gleichziehen mit dem Wettbewerb an dieser Stelle verpasst.
Da Apple gerade am Beispiel des neu eingeführten 9-Pin Dock-Connectors „Lightning“ ganz offenbar grösstes Interesse an zusätzlichen Einnahmen aus dem Lizenz-Geschäft mit Zubehör zeigt und „Wireless Charging“ ja ebenfalls nur Zusatzgeschäft mit optionalem Zubehör verspräche, kann die gegebene Antwort nicht wirklich als ausreichend, sondern nur als vorgeschoben betrachtet werden.

LTE (Long Term Evolution): 

weltweit werden bezüglich der verbauten Mobilfunk-Technologien 3 verschiedene iPhone 5 Modell-Varianten angeboten, eines für CDMA und zwei für GSM-Netze.  Dabei werden insgesamt 7 LTE-Bänder unterstützt:

  • A1429 GSM (GSM-Modell u.a. für Deutschland) –  drei LTE-Bänder: 1 (2100 MHz), 3 (1800 MHz), 5 (850 MHz)
  • A1429 CDMA (CDMA-Modell u.a. für USA) – fünf LTE-Bänder: 1 (2100 MHz), 3 (1800 MHz), 5 (850 MHz) sowie 13 (700c MHz) und 25 (1900 MHz)
  • A1428 GSM (GSM-Modell u.a. für USA) – zwei LTE-Bänder: 4 (AWS) und 17 (700b MHz)

Für Deutschland (wie im Übrigen ähnlich für weitere EU-Staaten und zahlreiche andere Länder mit LTE) bedeutet das konkret: das hierzulande vertriebene Gerät Modell A1429 GSM wird im Inland nur mit dem LTE-Netz der Telekom (Band 3, 1800 MHz) kompatibel sein, welches nicht auf dem Land, sondern nur in Großstädten verfügbar sein wird. Anders als von LTE-Modellen der Wettbewerber wird das in Deutschland flächendeckend und durch alle Provider verfügbare LTE 800 MHz von Apple bzw. iPhone 5 nicht unterstützt.
Das schliesst bezüglich LTE-Nutzung alle Kunden der Telekom-Wettbewerber Vodafone, Telefonica und E-Plus aus und zusätzlich alle Telekom-Kunden, die sich nicht ausschliesslich oder weitgehend in Großstädten aufhalten bzw. denen die entsprechend eingeschränkte LTE-Verfügbarkeit nicht ausreicht.

Warum Apple unter anderem den Großteil des europäischen Marktes damit nicht bedienen wollte, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben, zumal den Wettbewerbern nicht dieser Faux-Pas unterläuft und diese damit nicht das geringste Problem haben, hierzulande bzw. europaweit die üblichen LTE-Standards zu unterstützen.

Den wettbewerbsrechtlich zu würdigenden Etikettenschwindel bei der Vermarktung eines Gerätes mit einem hierzulande nicht verwendbaren LTE-Standard hat Apple bereits mit dem neuen iPad (iPad 3) durchexerziert und musste aufgrund von Kundenbeschwerden zurückrudern. Diese Modelle wurden bereits umbenannt von bisher „Wi-Fi + LTE“ in nunmehr „Wi-Fi + Cellular“ (siehe Apple-Webseite).
Diese befremdliche Vorgehensweise (Nicht-Einlösung impliziter technologischer Versprechen) beim bevorstehenden Launch des iPhone 5 zu wiederholen, zeugt von einem nicht eben geringen Maß an Ignoranz seitens Apple gegenüber seinen (potentiellen) Kunden.
Wenn Apple mehr Transparenz und Offenheit an den Tag legen würde, dürfte man eine Stellungnahme erwarten, warum man den europäischen Markt entsprechend vernachlässigt.

Derzeit für alle stark an LTE interessierten Smartphone-Nutzer also eine massive Steilvorlage für Apple’s Wettbewerber … welche im Übrigen wiederum zum Beispiel sind:

  • die LTE-Versionen von Samsung Galaxy S3 und Note 2 (beide Android),
  • HTC mit One XL (Android),
  • Nokia mit Lumia 820 und 920 (beide Windows Phone 8).

Die weltweit genutzten LTE-Frequenzbänder sind (laut Wikipedia):

  • Nordamerika: 700 MHz und 2100 MHz
  • Westeuropa, Mittlerer Osten und Afrika: 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz
  • Osteuropa: 800 MHz, 1800 MHz, 2300 MHz und 2600 MHz
  • Asia-Pazifik: 1800 MHz und 2100 MHz

Diese Auflistung ist, wie aus den oben bereits erwähnten Frequenzbändern schnell erkennbar ist, nicht vollständig, sondern verkürzt bzw. vereinfacht.

Das soll es nun auch bereits gewesen sein mit unserer – sicherlich absolut berechtigten – Kritik an Apple, mehr als an deren neuestem Produkt selbst, dem iPhone 5.
Denn, verlassen wir die in Bezug auf technische Spezifikationen detailverliebte mediale Berichterstattung und Diskussionen im Bereich des Consumer-Massenmarkts und wenden uns dem Markt für Unternehmenskunden zu, relativieren sich manche Aspekte oft erheblich.
Von den drei genannten Punkten dürfte für Unternehmen der einzig nachhaltig bleibende Kritikpunkt am neuen iPhone 5 eben diese fehlende Einlösung des LTE Versprechens sein, sofern die Geschwindigkeit der Datenverbindung das wesentliche Kriterium für die Anschaffung eines neuen mobilen Gerätes darstellt.
Es wird vermutlich dauerhaft ein Geheimnis bleiben, wieviele potentielle Kunden Apple damit nicht erreicht oder gar an die Konkurrenz verliert. Im Zweifel anders als im Consumer-Markt dürfte sich das dennoch bei Unternehmenskunden vermutlich eher im marginalen Bereich abspielen. Der erfolgreiche Verkaufsstart des ab diesem Freitag verfügbaren Geräts ist jedenfalls mit mehr als 2 Millionen Vorbestellungen gesichert.

iPhone 5 for Enterprise

Nachdem RIM seit einiger Zeit und mit anhaltender Tendenz sich anschickt, seine Marktanteile gegen Null zu bewegen und sich dies bei den zukünftigen Aussichten insbesondere für BlackBerry 10 angesichts des mangelnden Zuspruchs durch die Developerbase offenbar nicht mehr ändert, Android aus technischen Gründen (insbesondere mangelnder einheitlicher Standards / Fragmentierung) bei weitem noch nicht in dem selben Mass in Unternehmen Anklang findet wie im Consumer-Markt und Windows Phone erst ab Version 8, immerhin ab dem kommenden Monat, sich zu einem im Enterprise Markt ernst zu nehmenden Wettbewerber entwickelt, stehen die Zeichen für das iPhone nach wie vor glänzend.
Mit einem stabilen, performanten und intuitiv bedienbaren System sichert sich Apple eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern, bei IT-Verantwortlichen spricht für iOS  nicht nur eine breite Unterstützung durch zahlreiche Mobile Device Management und Mobile Security Lösungen, sondern dahinter auch mit zunehmend geringeren Einschränkungen die relativ gute und problemlose Verwaltbarkeit der Geräte und des Systems, für die Unternehmen selbst auch die erstklassige Abdeckung von Use Cases durch Software-Lösungsanbieter für den Business- und Enterprise-Markt.
So kann Apple bei Unternehmenskunden seit einiger Zeit punkten und legt hier stetig an Marktanteilen zu.

Dies fasst der Artikel vom 12.09. von Ted Schadler (Forrester VP und Principal Analyst Serving CIO Professionals) auf dem offiziellen Blog der Analysten von Forrester bereits mit seinem Titel kurz und prägnant zusammen:
iPhone 5 Cements Apple’s Role As An Enterprise Stadium Rocker: What CIOs Need To Know

Man darf zwar festhalten, dass die Nutzung der neuesten iDevices in Unternehmen und die speziellen Bedürfnisse und Erfordernisse von Enterprise Mobility auf Apple’s Präsentation nahezu keine Rolle gespielt haben. Apple adressiert eben sowohl in erster wie auch in zweiter Linie den Consumer-Massenmarkt. Auch Apple’s iPhone Business Webseite hat trotz der Ankündigungen von iOS 6 und iPhone 5 noch keine Überarbeitung erfahren und spiegelt bis dato den Stand iOS 5 / iPhone 4S wider.
Dennoch hat sich mit dem iPhone 5 für Unternehmen jedenfalls nichts in eine negative Richtung entwickelt.

Abseits des gefühlten Must-Have-Faktors für den einzelnen Nutzer ist für Unternehmen das neue iPhone 5 tatsächlich eher nur „just another new iPhone“ – „Modellpflege“ nennt es Heise.

Für Unternehmen kommen in Deutschland in der Regel nur 2 der 4 Provider in Frage: Telekom oder Vodafone.
Aber nur für Telekom-Kunden kommt LTE als neues Feature in Betracht, da nur die Telekom Lizenzen für das einzige vom iPhone 5 in Deutschland unterstützte LTE-Frequenzband 1800 MHz erworben hat. Dieses Band war sicher komplementär zur Sicherung der Qualität für die eigenen Kunden als Vorteil gegenüber dem Wettbewerb gedacht, da es auch nur in Großstädten zur Verfügung steht (zur Abdeckung der Funkversorgung bei der Telekom: in Übersicht „4G/LTE 1800 MHz“ auswählen). Dies ist damit dann auch die große und wie man sieht auch ganz erhebliche Einschränkung für Telekom-Kunden: nur wer sich als Nutzer oft bzw. lange (genug) in einer dieser Gr0ßstädte aufhält, kommt überhaupt in den Genuß der LTE-Geschwindigkeit. Für Vodafone-Kunden wie auch die der übrigen Provider fällt LTE als Neuigkeit und Option ebenso aus wie für weniger glückliche Telekom-Kunden.

Mit Einführung von iOS 6 sollten sich insbesondere für Unternehmen einige Neuerungen als relevant genug erweisen (Zitat Ted Schadler, Forrester Blog, 12.09.):
„… with more security, more management APIs, and more and better network connectivity …“.

Man darf Verbesserungen bei der Geräteverwaltung (Mobile Device Management) erwarten, welche aller Voraussicht nach auch breit vom MDM-Markt aufgenommen und umgesetzt werden.
Diesen Punkt werden wir in einem eigenen Artikel nachholen, sobald detailliertere Informationen verfügbar sind.

Die Hardware, das neue iPhone 5, bringt für Unternehmen keine allzu wesentlichen Änderungen bzw. Neuerungen. Kontinuität wird in diesem Kundenkreis ohnehin durchaus geschätzt, Überraschungen weniger.

Manche dieser wenigen Änderungen wirken sich für Unternehmen allerdings sogar eher kostensteigernd aus:

  • LTE: Tarife fallen höher aus als bisherige Datentarife, unabhängig davon ob und inwieweit sie dann auch genutzt werden (können)
  • Nano-SIM: die neuen SIM-Karten kosten bei der Telekom nicht extra, müssen allerdings ausgetauscht werden und sind nicht kompatibel mit anderen Geräten
  • Lightning: der neue 9-Pin Dock-Connector benötigt entweder zusätzliche Adapter oder erfordert gleich die Anschaffung von neuem Zubehör

Wer im Unternehmen bereits eine Flotte von iDevices einsetzt, insbesondere mit Zubehör, mag vor allem auch wegen Lightning durchaus in Erwägung ziehen, das iPhone 5 gänzlich zu überspringen, entweder keine neuen Geräte anzuschaffen oder bei Bedarf weiter auf das iPhone 4S zurückzugreifen.
Allerdings wird ab Erscheinen des iPhone 5, welches in 16 GB, 32 GB und 64 GB Speicherausstattung erhältlich sein wird, vom iPhone 4S lediglich noch die Variante mit 16 GB und vom iPhone 4 die mit 8 GB Speicher angeboten. Das iPhone 3GS ist abgekündigt:
http://store.apple.com/de/browse/home/shop_iphone/family/iphone

Welche Geräte in welchem Umfang mit iOS 6 kompatibel sind (bzw. welche Features sie erhalten werden) liefert diese Übersicht von MacRumors:

Diese wird von Apfeltalk in deutsch zitiert und kommentiert:
http://www.apfeltalk.de/forum/content.php?r=3761
Für das Vorgängermodell iPhone 4S bestehen demnach offenbar keinerlei Einschränkungen, es erhält als einziges Modell alle Features von iOS 6 und damit die selben wie das neue iPhone 5.

Länderspezifische Einschränkungen bezüglich iOS 6 listet schliesslich die folgende Übersicht auf:
http://www.apple.com/de/ios/feature-availability/

Die erste Quelle für Entwickler zu iOS 6 ist folgende Apple Webseite:
https://developer.apple.com/technologies/ios6/

Quelle/n:
http://www.apple.com/de/iphone/#video
http://www.apple.com/de/iphone/specs.html
http://www.apple.com/de/ios/whats-new/
https://developer.apple.com/technologies/ios6/
http://www.apple.com/de/iphone/business/
http://store.apple.com/de/browse/home/shop_iphone/family/iphone
http://www.anandtech.com/show/6292/iphone-5-a6-not-a15-custom-core
http://www.eetimes.com/electronics-news/4396151/Apple-A6-processor-is-dual-core-Cortex-A15
http://www.apple.com/iphone/LTE/
http://techfokus.de/apple-iphone-5-verwendet-nano-sim-offiziell-1227321/
http://www.apple.com/iphone/compare-iphones/
http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Zahlverfahren-Spannend%2C-ob-das-iPhone-5-mit-NFC-Technik-kommt-8967.html
http://allthingsd.com/20120912/interview-phil-schiller-on-why-the-iphone-5-has-a-new-connector-but-not-nfc-or-wireless-charging/
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Kommentar-Das-neue-iPhone-ist-Modellpflege-ohne-Visionen-1706243.html
http://www.nfcworld.com/nfc-phones-list/
http://www.nokia.com/de-de/produkte/wireless-charging/
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/apple-ansturm-iphone-5-zwei-millionen-mal-vorbestellt/7144418.html
http://blogs.forrester.com/ted_schadler/12-09-12-iphone_5_cements_apples_role_as_an_enterprise_stadium_rocker_what_cios_need_to_know
http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland/0,,15400-_,00.html
http://www.apfeltalk.de/forum/content.php?r=3761
Bild/er: Apple, MacRumors
Video/s: Apple / lifechannelable

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