Archive | Dezember 2013

IDC: 2014 Tech Trends

IDCIDCs Tech Trends 2014 mit dem Untertitel „What Will Be Hot and What Will Not“
enthalten bemerkenswerterweise unter anderem ausdrücklich NICHT:
– 3D-Druck,
– Google Glass,
– Smartwatches,
– Social Business.

Wörtlich liest sich das dann so:
„… What won’t happen next year:
– 3D printing, the current darling of technocrats, is a way over-hyped category
– Google Glass and smart wristwatches. These things are too pricey, too lacking in apps, too far short of the mark in usability “

Und für das Thema ENTERPRISE MOBILITY ist ebenfalls noch ein sehr bemerkenswerter Satz enthalten:
„The Do Your Own Thing attitude that has done as much harm as good in IT infrastructure and information management cannot hold for much longer.“
Den Technologie-Evangelisten und Marketing-Verantwortlichen insbesondere der MDM-Hersteller wird gehörig Wind aus den Segeln genommen durch die Todeserklärung für den vermeintlichen Hype „BYOD“.

Quelle/n:
http://www.idgconnect.com/blog-abstract/4945/what-will-be-hot-what-will-not-2014-tech-trends

Mobile First: Tablets überholen PCs

Blog-Post auf WiWo.de titelt über die Mobil- bzw Post-PC-Ära:
„Tablets überholen PCs und die wachsende Irrelevanz von Microsoft“

In Unternehmen kommt diese Entwicklung zwar verzögert an, aber durch „Consumerization of IT“ dennoch nachhaltig.
Ob das Überholmanöver bereits stattgefunden hat oder noch nicht, ob die Entwicklung in Unternehmen der auf dem Consumer-Markt nur nachhinkt oder ein dauerhafter Unterschied bestehen bleibt: der Trend ist dennoch klar und anhaltend.

Tablet und Smartphone
Betrachtet man die Entwicklung aller mobilen Geräte, Tablets und Smartphones zusammen, so fällt der Trend noch wesentlich deutlicher aus –
der Markt sagt klar und deutlich: „Mobile First“.

Parallel zum Siegeszug der Mobilen Geräte fällt der Anteil der Geräte mit Microsoft-Betriebssystemen an den „Connected Devices“ in den letzten Jahren ebenso stetig wie dramatisch:
Microsoft connected devices
Zitat:
„So ist der Microsoft-Anteil aller ans Internet angeschlossenen Geräte zwischen 2009 und 2013 von gut 90 Prozent auf nunmehr unter 25 Prozent abgesackt – eine dramatisch gewachsene Irrelevanz von Microsoft, zumindest in der mobilen Welt der vernetzten Geräte.“

Lesen Sie den gesamten Artikel auf Michael Kroker’s Look @ IT Blog …

Quelle/n:
http://blog.wiwo.de/look-at-it/2013/12/11/die-mobil-ara-tablets-uberholen-pcs-und-die-wachsende-irrelevanz-von-microsoft/
http://de.slideshare.net/bge20/2013-11-mobile-eating-the-world
Bildquellen: Enders Analysis

HR 2.0: die Personaler der Zukunft sind gefragt

Das grosse Debakel – man muss es so sagen – in den weitaus meisten Unternehmen ist, dass die Personalabteilungen reaktiv und administrativ agieren, nicht ausreichend pro-aktiv, strategisch und vorwärtsgewandt. Nicht allein, vielleicht am wenigsten die „Personalentwicklung“, sondern die gesamte HR.

Gegen alles Neue wird in aller Regel nach Kräften opponiert und gemauert, man verbarrikadiert sich lieber anstatt Dienstleister zu sein. Selbst in fortschrittlichen Unternehmen gebärden sich Personalabteilungen wie eine Behörde.
Das Gegenteil ist zukünftig gefragt.

Eine moderne HR muss disruptive Entwicklungen und Themen wie Enterprise Mobility, Social Business / Collaboration, insgesamt den Weg eines Unternehmens hin nicht nur zur Enterprise 2.0 sondern mittelfristig zur Realtime Enterprise unterstützen und aktiv vorantreiben, an einer dynamischen Fortentwicklung mitwirken, Enabler sein anstatt Verhinderer.
Natürlich braucht es dabei neue Skills und Expertise, die nicht von alleine kommt.

Neue Technologien und Ansätze, im gesamten Unternehmen, sind disruptiv. Das erfordert neue Verhaltensweisen, dynamische Veränderung von Geschäftsprozessen, besonders auch zusätzliche Ressourcen für ihre Implementierung – an die Adresse der Controller.
Die Zeiten von „Weiter so“ sind vorbei, sowohl für IT-Abteilungen (sofern sie immer noch klassisch mit Outsourcing und SLA sowie auf Kostenreduzierung arbeiten) ebenso wie für Personalabteilungen.

Zusätzlich zu bisheriger Expertise im Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht, Compliance-Themen, …:
Neue Köpfe sind gefragt, open minded, innovativ, visionär, strategisch denkend, kunden- und serviceorientiert, …

Dazu gehört – selbstverständlich – auch die Einbindung der Personalabteilung in die strategische Unternehmensführung.
Wer dies unterlässt, gefährdet den Unternehmenserfolg.
Diesem Thema widmet sich ein Artikel auf karriere.at und verweist dabei auf eine aktuelle Fortune 500 Studie (s.u. Link auf Haufe.de):
wer die Personalabteilung in die Unternehmensführung mit einbeziehe sei „um 1065 Prozent profitabler als die Konkurrenz“, wenn ein Personalvorstand vorhanden ist, gehöre das Unternehmen zu den „High Performern“.

Quelle/n:
http://www.karriere.at/blog/hr-profis-erfolgreicher.html
http://www.haufe.de/personal/hr-management/mit-personalvorstand-mehr-erfolg_80_203434.html

MDM, Apps, iTunes, Siri, …: das empfiehlt das BSI

Mobile Security:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nennt die wichtigsten grundlegenden Maßnahmen zur Risikominimierung durch Unternehmen und Behörden:

– Zentraler Einkauf
– Zeitnahe Aktualisierungen
– Whitelisting von Apps
– Jailbreaks erkennen
– Backup via iTunes oder iCloud einschränken
– MDM verwenden
– Supervised-Modus nutzen
– Copy & Paste abschalten
– Kein „Simple Passcode“
– Richtlinien (Profiles) sicher verteilen
– Siri deaktivieren
– Vorgehen bei Verlust oder Diebstahl regeln
– Sicheres Löschen
– Betreibermodell Container

Lesen Sie weiter im COMPUTERWOCHE Artikel von Manfred Bremmer

Quelle/n:
http://www.computerwoche.de/a/apple-ios-im-business-das-empfiehlt-das-bsi,2550260

Das „Überblickspapier Apple iOS“ zum Direkt-Download (PDF):
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Grundschutz/Download/Ueberblickspapier_Apple_iOS_pdf.pdf

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