Archive | Juli 2012

iOS erobert Unternehmen, grosses künftiges Potential für Microsoft

Der aktuelle Appcelerator/IDC Q2 2012 Mobile Developer Report vermittelt Einblicke in die Trends bei Enterprise Apps.

Im Vergleich zu Q3 2011, als Android und iOS noch gleichauf bei 44% gelegen haben, zieht iOS nun mit 53% (versus 37%) davon, diese Werte im Enterprise-Bereich haben sich fast auf den Punkt den Werten im Consumer-Markt angeglichen.


Als Gründe für diese relativ dramatische Entwicklung innerhalb kürzester Zeit führt der Report an: (Zitat)

  • Increasingly high levels of Android fragmentation and consequent increasing complexity of enterprise device and software management
  • Frequent stories of Android malware, compared to relatively few of iOS malware, which creates concerns among enterprise IT management
  • Anecdotal—but increasingly consistent—reports of IT managers re-evaluating potential enterprise-wide support for Android beyond simpler implementations like email access or M2M
  • The success of the Apple iPad in a number of industry verticals, which creates a halo effect for iOS devices including iPhone in the enterprise

Wenn auch derzeit die nur um 1%-Punkt auf 7% gestiegenen Werte noch immer gering scheinen, traut man Microsoft bereits zu Android von diesem 2. Platz zu verdrängen, wenn Office und Windows für Windows 8 Tablets auf den Markt kommen.
BlackBerry von 4% auf 2% und webOS von 2% auf 1% haben sich jeweils halbiert und spielen praktisch bereits keine nennenswerte Rolle mehr.
Insbesondere für BlackBerry scheint diese Entwicklung besonders bitter, zumal man den Launch der nächsten grossen Betriebssystem-Version BlackBerry 10 auf Anfang nächsten Jahres verschieben musste.

Unter „Microsoft Competitive on Entry into the Enterprise“
steht zu lesen (Zitat):

„Developers are cautiously optimistic about Windows 8 tablets, and find Microsoft’s Metro UI especially compelling.
Therefore a key dynamic to watch going forward will be Microsoft’s opportunity to eclipse Android as the Number Two OS priority for mobile enterprise app developers, especially given Microsoft’s strengths in the enterprise market through Office and Windows.
This Survey Report also shows the path forward for Microsoft and its software partners in terms of engaging developers to port ARM-based apps for smartphones to x86-based PC-like architectures such as Windows 8 tablets.“

Zusammengefasst sind die wichtigsten aktuellen Trends unter Enterprise-Entwicklern

  • Cloud: 83% der Entwickler planen Cloud-Services zu nutzen; Apple (iCloud: 50,4%) und Amazon (49,1%) liegen hier vor Microsoft (Azure: 18,6%); die wichtigsten 3 Cloud-Dienste sind: Push Notifications, Social Integration, Authentifizierung
  • Android’s erwartete Schwäche bei Unternehmen eröffnet Microsoft entscheidende Vorteile
  • Das Interesse von Enterprise Entwicklern an Windows Phone 7 fällt angesichts des bevorstehenden Windows Phone 8 stark ab: von 37% (Q1 2012) auf 25% (Q2 2012)
  • Für Microsoft derzeit Herausforderung und Chance zugleich: alles kommt auf die künftigen Verkaufszahlen und zu erreichenden Marktanteile an

Die Voraussetzungen dafür:
Um Apps für ARM-Geräte auf X86 zu portieren benötigen Entwickler

  • die Möglichkeit zur Unterstützung einer konsistenten User Experience
  • die Wiederverwertung von existierendem Code
  • Tools um Code zwischen den Architekturen zu portieren


Mobile Analyst Kevin Benedict kommentiert den Report auf seinem Blog
(Zitat):

„It will be interesting to now watch how both iOS and Windows 8 will impact Android in the enterprise.
This report seems to suggest that Google’s Android could be in for some stiff competition,
‚Developers are cautiously optimistic about Windows 8 tablets, and find Microsoft’s Metro UI especially compelling. Therefore a key dynamic to watch going forward will be Microsoft’s opportunity to eclipse Android as the number two operating system priority for mobile enterprise app developers, especially given Microsoft’s strengths in the enterprise market through Office and Windows.‘
This is an interesting development since the ruggedized handheld manufacturers are just starting to introduce their Android based rugged devices.“

Diesen letzten Punkt sollte man als Marktteilnehmer nicht unterschätzen, genau beobachten und bezüglich seiner eigenen Strategie evaluieren.
Nachdem Microsoft sein Ökosystem im Industriekundenbereich, das man (mit Windows CE, Windows Mobile, Windows Embedded Handheld) bis dato unangefochten beherrscht hat, mangels überzeugender Perspektiven seit längerem hat im Regen stehen lassen, schicken sich sowohl Hardware- wie auch Software-Anbieter seit kurzem deutlich erkennbar an, industrietaugliche Lösungen auch auf Android-Basis zu entwickeln und anzubieten (siehe auch Artikel: http://mobileenterprisestrategies.blogspot.de/2012/07/finally-tide-of-rugged-android-devices.html).
Diese Entwicklung, die Android einen starken strategischen Vorteil im Bereich industrietauglicher Lösungen gegenüber iOS hätte verschaffen können, könnte mit dem Erscheinen von Windows 8 auf dem Markt tatsächlich abrupt beendet werden.
Sowohl Anbieter als auch Unternehmenskunden werden für sich entscheiden müssen, ob man sich ggf. hier wieder neu ausrichtet.
Gerade weil Apple diesen Markt nicht bedient, gibt der Report jedenfalls Anlaß dazu, Microsoft mit seiner Neupositionierung am Markt für mobile Geräte hier bereits kurzfristig wieder auf die Agenda zu setzen.

Der gesamte Report kann mit kurzer Registrierung kostenfrei heruntergeladen werden von:
http://www.appcelerator.com/form/forms/www/survey-2012-q2-download

Quelle/n:
http://www.appcelerator.com/form/forms/www/survey-2012-q2-download
http://mobileenterprisestrategies.blogspot.de/2012/07/ios-conquers-enterprise.html
http://mobileenterprisestrategies.blogspot.de/2012/07/finally-tide-of-rugged-android-devices.html
Fotos Appcelerator / IDC

Umfassende neue UX von Microsoft

Betriebssystem, Office, Browser, … Software in Unternehmen kommt zuerst von Microsoft, das ist seit vielen Jahren Status Quo.
Die Post-PC-Ära hat allerdings längst begonnen:
auch ohne Consumerization of IT – die IT-Trends der Zukunft bei privaten Anwendern wie in Unternehmen sind Mobile, Social, Cloud,
neue und intuitivere I/O-Technologien wie Touchscreen mit Finger- oder Stiftbedienung, Gestensteuerung, … auf allen möglichen Bildschirmgrössen und zunehmend mobil.

Microsoft beantwortet die neuen Herausforderungen nun mit einer umfassenden Neu-Definition der User Experience auf Arbeitsplatz-Rechnern:
Nach der Vorstellung von Windows 8 als künftiges mobiles und dennoch voll-funktionales Arbeitsplatz-Betriebssystem für Touchscreen-Tablets hat Microsoft nun mit Office 2013 den wesentlichen Teil seines neuen UX-Gesamtkonzepts vorgestellt:
das neue Office erhielt eine neue Benutzeroberfläche, erweiterte Cloud-Funktionen und viele zusätzliche Features.
So sieht künftig das mobile Arbeiten auf Arbeitsplatzrechnern aus …

Microsoft’s neues Office Konzept:

  • Betriebssystem: Windows 8
  • Office: Office 2013 mit OneNote, SharePoint, Lync
  • Cloud: SkyDrive als Datenspeicher,  Roaming des Arbeitsplatzes, Subscription-Option
  • Social Enterprise: Yammer, Activity Feeds, People Card, Skype
  • Neue Szenarios: Annotating (handschriftliche Notizen und Bemerkungen), Reading (Text-Inhalte), Meetings (Online-Meetings und Audio-/Video-Konferenzen, Shared Docs, Notizen, …)

Ganz selbstverständlich sind Microsoft’s letzte Akquisitionen Skype und Yammer in diesem neuen Gesamtkonzept bereits voll integriert.
Skype-Technologie steckt im Übrigen auch in Lync, dem früheren Office Communications, das sich in Unternehmen zu einer ernsten Bedrohung für TK-Anlagen entwickelt und dabei für erhebliche Unruhe im Anbieter-Markt sorgt.

Die einfache Integration mobiler Geräte wie Windows Phone und Windows 8 Tablets sowie auch anderer Smartphones und Tablets (es gibt längst Clients für iOS und Android) ist ein zunehmend wichtigeres Argument.

Microsoft liefert mit Office 2013 für viele Anwender sicher die Antwort auf die mit Windows 8 aufgekommene spannende Frage:
wie soll ich auf einem Touchscreen Office-Dokumente bearbeiten? …

Das konnte selbstverständlich keine funktionsreduzierte Mini-Office-Version sein wie auf den anderen mobilen Betriebssystemen, sondern es musste ein voll-funktionales neues Office werden, das zusammen mit dem Betriebssystem wiederum erst einen voll-funktionalen mobilen Arbeitsrechner ermöglicht – Windows 8 und Office 2013 haben in dieser Aufstellung keine Wettbewerber.
Microsoft hat sich damit ein neues Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

Ein smartes, intuitiv fingerbedienbares neues UI ist dabei aber nur der eine Teil. Microsoft’s Antwort geht weit darüber hinaus.
Nicht nur für Betriebssystem und Office, auch für eine ganze Reihe weiterer Applikationen wurde das User Interface neu definiert.
Vor allem hat man über die gesamte Anwendungspalette hinweg eine völlig neue User Experience geschaffen.
„No Compromise Experience“ nennt es Steve Ballmer.

„Das ändert alles. Wieder einmal.“
Sie kennen den Slogan? Für diesen Hersteller kann er allerdings nun nicht mehr stehen.
Im Gegenteil. Der Wettbewerb, der sich über einige Jahre im Scheinwerferlicht der Medien und in der Blogosphäre präsentiert und gesonnt hat, sieht plötzlich recht alt aus.

Was hat Microsoft, das andere nicht haben und das CEO Steve Ballmer „No Compromise Experience“ nennt?

  • die volle und uneingeschränkte Funktionalität eines Arbeitsrechners für mobile Geräte (Touchscreen-Tablets)
  • zeitgemäß modernes UI mit Finger- oder Stiftbedienung auf Touchscreen und On-Screen Tastatur (Soft Input Panel), Gestensteuerung, jederzeit weiterhin und auch parallel Human Interface Devices (HID) wie Tastatur und Maus
  • UI für Windows 8: funktionsstarke Live Tiles mit einheitlichem Look & Feel
  • UI für Office 2013: Radio Menu als zentrales neues Element für eine kontextsensitive Menüsteuerung
  • über einheitliche Oberfläche und Bedienkonzept auch Schaffung einer neuen, einheitlichen User Experience
  • „Arbeitsplatz-To-Go“ (mit dem Potential eines Killer-Szenario für Unternehmenskunden): Windows 8 + Office 2013 auf Memory Stick als hochflexibler mobiler Arbeitsplatz, den der Mitarbeiter mitnehmen und auf jedem Rechner betreiben kann

Und so präsentierte Microsoft diese Woche sein neues Modern Office:

Der offizielle Microsoft Live Webcast zum Preview des neuen, touchscreenfähigen Office 2013 vom 16. Juli:

Video „Microsoft Office 2013 Announcement (HD)“ (YouTube Channel von Hexydes)

Das offizielle Promo-Video von Microsoft zu Office 2013:

Video „Welcome to Your Modern Office“ (YouTube Channel von Windows8Daily)

Ein weiteres Microsoft Promo-Video

Video „Meet your Modern Office“ (YouTube Channel officevideos)

CNETTV bietet einen First Look auf das neue Microsoft Office

Video „Get in touch with the new Microsoft Office – First Look“ (YouTube Channel CNETTV)

Blog of Techable bietet schliesslich noch eine Technical Preview

Video „Microsoft Office 15 Technical Preview & Installation Screenshot“ (YouTube Channel Blogoftechable)

Das neue Windows 8 wird ab dem 26. Oktober für den breiten Markt verfügbar sein, bereits ab August für Kunden mit Volumenlizenzen.
Man darf wohl davon ausgehen, daß das neue Office gleichzeitig zur Verfügung stehen wird. Ein blankes System allein wäre als Arbeitsplatzrechner nicht vorstellbar.

Eine Vorschau auf das neue Office liefert Microsoft über
http://www.microsoft.com/germany/office/preview

Auf der Preview-Seite stellt Microsoft auch Vorab-Versionen zum Testen zur Verfügung.
Ressourcen für Entwickler sind hier zu finden:
http://msdn.microsoft.com/de-de/office/apps

DER NEUE ARBEITSPLATZ

Egal ob auf einem riesigen 80-Zoll-Display oder einem Surface Tablet oder einem neuen Windows Phone 8, die einheitliche Touchscreen-Oberfläche mit dem Metro-Design macht nicht nur überall einen guten optischen Eindruck, sondern zur neuen User Experience gehört auch, daß es überall gleich funktioniert.
Nicht nur Anwender, sondern auch IT-Admins und Entwickler profitieren von dem einheitlichen Ansatz.
Microsoft schickt sich damit an, auch in der Post-PC-Ära in Unternehmen die unangefochtene Nummer 1 zu bleiben.

Das vollfunktionale Desktop-OS samt des gesamten übrigen Portfolios auf Touchscreen zu portieren war gerade bezüglich Akzeptanz in der eigenen Userbase mutig, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.
Der Wettbewerb glänzt hier durch Abwesenheit, denn in dieser Form bietet das sonst niemand.
Andere haben vielleicht punktuell noch etwas mehr „Collaboration“, noch etwas mehr „Social“.
Aber über die gesamte User Experience hinweg gibt es tatsächlich keinen Vergleich.
Da man offenbar das neue Office kurzfristig nicht auch noch für iPad oder Android auf den Markt bringt (im Widerspruch zu unserem Artikel vom 31.05.), verschafft sich Microsoft einen eindeutigen Vorsprung. Den sollte man in der Post-PC-Ära beim anstehenden Markt-Switch auf Tablet und mobile Geräte für sich nutzen und bei Marktanteilen verbuchen können.

Stellen sich die beiden Gretchen-Fragen:
wird diesen radikalen Ansatz der (Windows-/Office-) Endanwender so in bisherigem Umfang annehmen
und wann werden Unternehmen auf diesen Zug in grösserem Umfang aufspringen?
Das sollte für Microsoft jetzt eine echte Marketing-Herausforderung darstellen.

Zuerst bleibt auch abzuwarten, ob das implizite Versprechen, das Microsoft mit diesem neuen UI in Richtung intuitiver Bedienbarkeit und effizienter Nutzung abgibt, in der Praxis eingelöst werden kann.
Anwender werden das neue Office bald in grösserer Zahl live im Einsatz haben und Erfahrungswerte sammeln. Auf ein ungetrübtes Erlebnis und entsprechend positives Feedback wird es ankommen.

Unternehmen werden irgendwann nicht umhin kommen, ihre Mitarbeiter auf dieses neue Bedienkonzept sowohl zu Windows 8 als auch zu Office 2013 zu schulen, insofern sind die neuen Versionen von Windows und Office keine reinen Evolutionen mehr.
Die vergangenen Jahre haben es gezeigt, die Zukunft macht auch vor der IT in Unternehmen nicht halt, Verweigerung funktioniert nicht.
Es ist sinnvoll, sich frühzeitig damit zu befassen. Das Anfreunden damit sollte den meisten „Betroffenen“ nicht allzu schwer fallen.
Es riecht nach Revolution, zumindest aber nach Veränderung.
Der erste Eindruck, der sich mit der Vorstellung der neuen Produktpalette vermittelt: Microsoft scheint tatsächlich ein großer Wurf gelungen zu sein.

Quelle/n:
http://www.microsoft.com/germany/office/preview
http://msdn.microsoft.com/de-de/office/apps
http://www.youtube.com/watch?v=HXOTrRKAnAQ
http://www.youtube.com/watch?v=Win2qurM0N4
http://www.youtube.com/watch?v=9zf0dqzTUPk
http://www.youtube.com/watch?v=m6ZEt2Xrxy8
http://www.youtube.com/watch?v=PdoFyGM5u2E
Videos Microsoft, Hexydes, Windows8Daily, officevideos, CNETTV, blogoftechable
Fotos Microsoft

Aktuell: Mit Smartphone auf Reisen

Urlaubszeit ist Reisezeit,
deshalb greifen wir das Thema des Artikels der FAZ vom 10. Juni „Reisen mit dem Smartphone“ auf und verweisen auch sehr gerne darauf:
http://www.faz.net/aktuell/reise/reisen-mit-dem-smartphone-appgereist-11779850.html

Geschäftsreisen wiederum sind ein Dauerbrenner, deshalb wollen wir darüber hinaus die guten Tipps vor allem weiter anreichern um solche, die besonders auch für und auf Geschäftsreisen nützlich bis unentbehrlich sind.

Die App-Tipps der FAZ sind untergliedert in:

  1. Atlanten-App – „Länder der Welt“
    Wir ergänzen: The World, World Facts, Factbook
  2. Gesundheits-Apps – „Fit for Travel“, „Auf Reisen“ , „Impfpass“
    Wir ergänzen: Dolmetscher (Taschendolmetscher für Ärzte, auch bestens für Patienten geeignet)
  3. Über-den-Wolken-Apps – „Swoodoo“, „Skyscanner“, „iFly Safe“
    Wir ergänzen: BoardingPass, FlightTrack Pro, sowie die Apps der Airlines (Lufthansa, Star Alliance, AirBerlin, etc)
  4. Zimmer-Apps – „HRS“, „Booking.com“, „Hotel.de“, „JustBook“, „BookitNow!“, „HolidayCheck“, „TripAdvisor“
    Wir ergänzen: ToucHotel, Airbnb
  5. Reisekatalog-App – „Reisesuche“ (150 Reiseveranst.)
    Wir ergänzen: reisen.com (= Billigfluege.de), KAYAK, oder der Anbieter Ihres Vertrauens
  6. Planer-Apps – „WorldMate“, „TripIt“
    Wir ergänzen: Travelload
  7. Pack-Apps – „Packing“, „Packing Pro“, „Pack the bag“
    Wir ergänzen: Zoll und Reise (zur Vorbereitung/Info)
  8. Allrounder-App – „Travel App Box“
  9. Wege-Apps – „DB Tickets“, „myTaxi“, „Clever Tanken“, „MyGas“, „Google Maps“, „ForeverMap“, „CityMaps2Go“
    Wir ergänzen: NAVIGON, DB Navigator, Taxi.eu, fairTAXI / Taxometer (zur Vorabberechnung + Kontrolle des Fahrpreises)
  10. Versteher-Apps – „talk&travel“, „Leo-Wörterbuch-App“, „iTranslate-Voice-App“
    Wir ergänzen: dict.cc plus (Sprachen separat downloadbar, offline), Jourist Übersetzer (über 700 MB, mit Audio, offline)
  11. Sightseeing-Apps – „Merian“, „Lonely Planet“, „Marco Polo“, „Trip Advisor“, „SpottedbyLocals“, „Wikihood“
    Wir ergänzen: Cool Cities, TripWolf
  12. Umgebungs-Apps – „Around me“, „Qype“
    Wir ergänzen: Wohin?, Localscope
  13. Tagebuch-App – „Trip Journal“
    Wir ergänzen: EveryTrail (für die Aufzeichnung einzelner Trips / Strecken, siehe unten)
  14. Postkarten-App – „Urlaubsgruß“, „Postkarte HD“
  15. Apps im Ausland – „Wifi-Finder“

Dabei sei vor allem kritisch angemerkt, daß trotz der insgesamt gelungenen Zusammenstellung der Autor sich dennoch den unverzeihlichen Faux-Pas leistet, ausschliesslich iPhone-Nutzer zu bedienen und damit Drei Viertel des Marktes bzw. der Nutzer außen vor zu lassen und zu ignorieren.
Zum Glück gibt es durchaus einige der Apps auch für andere Plattformen. Hierzu seien beispielhaft genannt:

  • (3) Skyscanner,
  • (4) HRS, hotel.de, TripAdvisor,
  • (6) Tripit,
  • (9) MyTaxi, clever-tanken.de, Google Maps, ForeverMap,
  • (12) Qype,
  • (13) TripJournal

Wir haben in der FAZ-Liste je Kategorie noch einige besonders wichtige oder hilfreiche Apps ergänzt, die man sich auf jeden Fall ebenfalls ansehen sollte.


Ein paar wenige weitere den Kontext abrundende Kategorien sollte man unbedingt nicht unerwähnt lassen,

mindestens eine Wetter-App, z.B.:

  • WeatherPro (von MeteoGroup)

für Urlaubsfotos z.B.:

  • Photosynth (Panorama-Fotos), Instagram / Pinterest / Pixable (zum Online Sharing)

zur Aufzeichnung schöner Strecken per GPS und mit geokodierten Fotos oder sogar Videos (+ später online teilen):

  • EveryTrail (vgl. oben unter 13.)

das Thema Fahrtenbuch:

  • Fahrtenbuch (von Stefan Meyer, zahlr. Schnittstellen, sehr professionell), WISO Fahrtenbuch, timr (Zeiterfass., Fahrtenbuch)

und schliesslich diverse Helferlein für Autofahrer wie z.B.:

  • Blitzer.de (Pro / Plus), Trapster, INRIX Traffic, div. ADAC Apps, etc.

Die relevanten Kategorien für Android und Windows Phone findet man:
https://play.google.com/store/apps/category/TRAVEL_AND_LOCAL
https://play.google.com/store/apps/category/TRANSPORTATION
http://www.windowsphone.com/de-DE/categories/travel?list=top

Ausserdem fehlt eigentlich die Kategorie „Navigation“ (die FAZ deckt diese mit obiger Kategorie 9 Wege-Apps nicht wirklich ab) –
diese Lücke gleicht die Online-Redaktion von CONNECT mit ihren Artikeln vom 11. bzw. 14. Juni zumindest für iOS und Android aus:
http://www.connect.de/ratgeber/die-besten-navi-apps-fuers-iphone-1289284.html
http://www.connect.de/ratgeber/acht-android-navis-im-test-1146606.html

An der CONNECT Bewertung haben wir nichts zu bemängeln.
Für Windows Phone seien noch ergänzt:

  • Nokia Navigation (gesamtes Kartenmaterial für Offline-Nutzung länderweise downloadbar und kostenlos)
  • NAVIGON (je nach Region)
  • GPSTuner.com Turn by Turn Navigation (je nach Region)

Für die Nutzung im Ausland ist außerdem wichtig oder sogar entscheidend, ob eine App nur online oder auch offline nutzbar ist.
Testen Sie das wenn irgend möglich noch vor der Reise zuhause.

Zum hier anknüpfenden Punkt 15. der FAZ-Liste:

Auch eine unserer wichtigsten und dringendsten Empfehlungen zur Smartphone-Nutzung im Ausland ist … „Daten-Roaming ausschalten“ !
Um sich selbst oder Ihre Buchhaltung bzw. Ihren Vorgesetzten oder Controller vor einem Kosten-Schock durch die nächste Mobilfunk-Rechnung zu bewahren, gehen Sie auf folgenden 4 mobilen Plattformen wie folgt vor:

iPhone
– Einstellungen – Allgemein – Netzwerk – Daten-Roaming …
ausschalten (Schalter nach links: grau statt blau)

Android
– Einstellungen – Drahtlos und Netzwerke – Mobile Netzwerke – Daten-Roaming …
ausschalten (Häkchen deaktivieren: grau statt grün)

BlackBerry
– Optionen – Mobilfunknetz – Datendienste …
auf „Aus bei Roaming“ einstellen und speichern.
Um eine Eingabeaufforderung beim Roaming zu erhalten, mit der Sie nach Bedarf Datendienste aktivieren oder deaktivieren können, ändern Sie das Feld „Bei Roaming“ in „Eingabeaufforderung“.

Windows Phone
– Einstellungen – Mobilfunk – Datenroamingoptionen …
auf „Kein Roaming“ einstellen

Anstatt des nach wie vor überteuerten Daten-Roamings (Nutzung der Mobilfunkverbindung) sollte man sich bei Bedarf ein WLAN suchen:
WLAN im Gerät einschalten, Name des gewünschten WLAN-Netzes auswählen, erhaltenes Zugangspasswort eingeben.
Zum Teil sind kostenpflichtige Netze unverschlüsselt und man muss im Browser auf einer sich öffnenden Portalseite die erhaltenen Zugangsdaten eingeben – meist auf Smartphones extrem klein und unkomfortabel nutzbar, oft muss man das Browser-Fenster auch noch geöffnet halten bzw. man darf es nicht schliessen.

Quelle/n:
http://www.faz.net/aktuell/reise/reisen-mit-dem-smartphone-appgereist-11779850.html
http://www.connect.de/ratgeber/die-besten-navi-apps-fuers-iphone-1289284.html
http://www.connect.de/ratgeber/acht-android-navis-im-test-1146606.html
https://play.google.com/store/apps/category/TRAVEL_AND_LOCAL
https://play.google.com/store/apps/category/TRANSPORTATION
http://www.windowsphone.com/de-DE/categories/travel?list=top
Fotos NAVIGON, Stefan Meyer (jew. aus AppStore)

MDM Buyers Guide

Kurznachricht:
Solutions Review bietet aktuell einen „Mobile Device Management Buyers Guide“ zum kostenlosen Download an.
Er enthält die Profile (Unternehmen, Analysten-Einschätzung, Details, Kontakt, Social) von 24 aktuellen MDM Lösungen:

  • Absolute Software
  • airwatch
  • AMTELnet
  • BoxTone
  • Fiberlink MaaS360
  • Good
  • IBM
  • Kaseya
  • LANDesk
  • M@D mobile active defense
  • McAfee
  • Mformation
  • MobileIron
  • OpenPeak
  • Notify Technology
  • SmithMicro Software
  • SOPHOS
  • SOTI.net
  • Sybase
  • Symantec
  • Tangoe
  • TrendMicro
  • Wavelink (P.S.: von LANDesk übernommen)
  • Zenprise

Bei generellen Erwägungen, umso mehr bei konkreten Projekten sollten Unternehmen in Deutschland sicher eigene Kriterien definieren und Prioritäten setzen, jedenfalls nicht unreflektiert Empfehlungen oder Bewertungen übernehmen.
Dennoch kann eine solche Übersicht immer auch wertvolle Hinweise geben.

Quelle/n:
http://solutions-review.com/mobile-device-management/mdm-buyers-guide-directory/
http://solutions-review.com/mobile-device-management/mdm-buyers-guide-request/
Bild Solutions Review

RIM: “Jetzt die Pferde zu wechseln ergäbe keinen Sinn”

Man könnte auch sagen: „wenn das Pferd tot ist, dann steig ab“ (Indianer-Weisheit).
RIM CEO Torsten Heins will jedenfalls nicht an eine Totgeburt von BlackBerry 10 glauben …

Dem Aktienkurs nach zu urteilen (siehe Titelbild), ist das Pferd „BlackBerry“ irgendwann Anfang 2009 zu Tode geritten gewesen und man hat sich vom positiven Markttrend in die komplett entgegengesetzte Richtung abgesetzt und verabschiedet.
Dieser Trend nach unten hält seither unvermindert an: Analysten und Börse haben sich nicht davon überzeugen lassen, dass der Markt auf RIM’s Hoffnung noch wartet, wodurch BlackBerry 10 sich tatsächlich zu einer Totgeburt entwickeln könnte.

Parallelen zu Palm drängen sich auf, die ebenfalls viel zu lange für notwendige große Innovationen gebraucht hatten. Deren Hoffnungsträger webOS mag ein mehr als solides, ausgereiftes und zukunftsfähiges, in seiner Konzeption gar zukunftsweisendes und augenscheinlich wettbewerbsfähiges Produkt gewesen sein, aber man hatte den Zug schlicht und einfach verpasst. Die Übernahme durch HP kam zu spät und HP’s Anstrengungen waren wohl auch nicht intensiv genug.

Die zweite Parallele im Markt für mobile Geräte geht bei RIM als das wohl schlimmere Schreckgespenst um:
Nokia hingegen hat beim Trend nach unten trotz ebenfalls bereits eingeleiteter Produkt-Innovationen die Reißleine gezogen, tatsächlich die Pferde gewechselt und auf Windows Phone umgesattelt. Aller nicht verstummen wollender Unkenrufe selbst ernannter „Experten“ in der Blogosphäre wie auch klassischen Medien zum Trotz, die Microsoft im mobilen Markt längst abgeschrieben haben und den Weg mit Nokia als den Weg zweier Lahmer verhöhnen, sind sich die Analysten dennoch bereits seit vergangenem Jahr erstaunlich einig (IDC: „Windows Phone überholt iOS bis 2015“), daß dieser Weg wieder steil nach oben führen wird. Ob es nun als Wunderheilung verstanden werden wird oder nicht, genug Muskelkraft haben beide aufgebaut, daß man schon bald vorhat, die Krücken hinter sich zu lassen und gehörig Fahrt aufzunehmen um richtig abzuheben.

Mit weit mehr als nur Facelifting setzt Microsoft ab diesem Herbst auf den Erfolg seiner beiden brandneuen Zwillingsbrüder, Windows 8 und Windows Phone 8. Wer es noch nicht mitbekommen oder einfach noch nicht verstanden hat: hier tut sich tatsächlich Einiges und Brancheninsider von Analysten bis hin zu Apple’s Mitgründer Steve Wozniak („… lobt Microsoft in höchsten Tönen“) sind sich einig, daß Microsoft diesmal die Zeichen der Zeit richtig und auch noch rechtzeitig erkannt hat. Nach überstandener Talsohle wird  auch Nokia davon profitieren.

RIM liegt ein ähnliches Angebot von Microsoft seit 1 1/2 Jahren vor und hat es, aktuell noch einmal bekräftigt, ausgeschlagen.
Man wird sehen, ob RIM diesen massiven und lang anhaltenden Trend nach unten doch noch aus eigener Kraft stoppen und nach oben umkehren kann. Irgendwelche positiven Omen oder Zeichen sucht man bis dato vergeblich.

RIM’s deutscher CEO Torsten Heins scheint dennoch an RIM und BlackBerry 10 zu glauben.
In einem aktuellen Interview mit der Wirtschaftswoche will er nichts von einer „Todesspirale“ wissen, sondern nennt RIM’s Zustand eine „massive Übergangssituation“. BlackBerry 10 böte Chancen in den beiden Märkten für Smartphones wie auch Tablets, darüber hinaus auch für neue Geschäftsfelder wie Connected Cars oder Machine-to-Machine (M2M), wichtige Themen in den nächsten 10 Jahren.

Die nächsten Quartale stellten eine Herausforderung für RIM dar, aber er sei sicher, daß man da durchkomme.
Über die Verschiebung des Marktstarts von BlackBerry 10 auf 2013 ist auch Heins enttäuscht, er hält sie aber nicht für „kriegsentscheidend“. Wichtig sei daß die Plattform qualitativ hochwertig ist.

Beim angesprochenen Vergleich mit Palm und seinem Scheitern trotz des hoch gelobten webOS vertraut Heins auf RIM’s starke, loyale Kundenbasis gerade bei Unternehmen und RIM’s eigener Infrastruktur. Im Endkundenbereich sieht auch Heins einen harten Wettbewerbskampf auf sich zukommen.
Die Option Android habe man sich vor 1 1/2 Jahren tatsächlich intensiv angesehen, aber aufgrund der Stärken als Hardware-Hersteller eine Monopolisierung seitens Samsung festgestellt, gegen die es die weiteren OEMs schwer hätten, sich zu differenzieren. Dieses Merkmal weise BlackBerry auf, aber Heins blieb eine schlüssige Antwort schuldig, warum man dann nicht tatsächlich Android gewählt hat.
Zu diesem Zeitpunkt habe man Windows Phone noch nicht auf dem Radar gehabt und zwischenzeitlich sei BlackBerry 10 so weit entwickelt. „Jetzt die Pferde zu wechseln ergäbe überhaupt keinen Sinn.“

Als Strategie neben BlackBerry 10 definiert Heins eine Straffung des Produktportfolios einhergehend mit erforderlichen Kostensenkungen und dem Stellenabbau von 5000 Beschäftigten.
Über die schwachen Verkaufszahlen beim BlackBerry Playbook mache man sich Gedanken, man müsse die Frage nach der Zukunft eines Consumer-Tablets von RIM erst noch beantworten. In jedem Fall werde man sich künftig wieder stärker auf Unternehmenskunden fokussieren.

RIM CEO Torsten Heins

Das gesamte Interview mit der Wirtschaftswoche können Sie hier nachlesen:
http://blog.wiwo.de/look-at-it/2012/07/09/blackberry-chef-heins-jetzt-die-pferde-zu-wechseln-ergabe-keinen-sinn/

Quelle/n:
http://blog.wiwo.de/look-at-it/2012/07/09/blackberry-chef-heins-jetzt-die-pferde-zu-wechseln-ergabe-keinen-sinn/
http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-rims-post-iphone-implosion-2012-6
http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS22762811
http://winfuture.de/news,70769.html
Bild Business Insider
Foto Wirtschaftswoche

Samsung Approved For Enterprise ? – zuerst testen …

iTlab berichtet aktuell von Problemen beim Exchange-Provisioning mit MobileIron auf einem Samsung Galaxy S3.
Es betrifft aber auch andere Samsung Modelle unter Android 4.0.x

Zitat:
„Im iTlab-Test zeigt sich, dass eine MDM-Konfiguration des integrierten Samsung Mail Clients unter Android 4.0.x (Ice Cream Sandwich) auf den getesteten Modellen Samsung Galaxy S2 und S3 derzeit – obwohl vorgesehen – nicht möglich ist. …
Auch der Einsatz des alternativ von MobileIron vertriebenen Mail-Clients TouchDown von Nitrodesk behebt nicht die Grundproblematik eines Exchange-Deployments mit ungewissen Ergebnis. Das beschriebene Verhalten wurde von Samsung und MobileIron bestätigt und soll mit dem nächsten MobileIron-Client (angekündigt für Juli 2012) behoben werden.“

Der gesamte Blog-Artikel ist zu finden auf
http://www.itlab.de/pmeuser/archives/871
Der Test-Bericht (in Englisch) steht als PDF zum Download bereit unter
http://www.itlab.de/pmeuser/wp-content/uploads/2012/07/iTlab-Test-Results_MobileIron_S3_Exchange_provisioning_20120621b.pdf


Quelle/n:
http://www.itlab.de/pmeuser/archives/871
http://www.itlab.de/pmeuser/wp-content/uploads/2012/07/iTlab-Test-Results_MobileIron_S3_Exchange_provisioning_20120621b.pdf
http://www.samsung.com/us/article/samsung-approved-for-enterprise
Foto P. Meuer / iTlab
Graphik Samsung

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